Aktualisiert 09.07.2015 15:20

StartupBasler designen iPhone-Batterypack für unterwegs

Basler haben eine iPhone-Batterie entwickelt, die nebst handlichen Massen auch mit ihrer Effizienz überzeugen soll. Mit einer Crowdfunding-Kampagne wollen sie die Produktion starten.

von
jd
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Die Entwickler des "Everjuice Strom" Sasi Chodagam (links im Bild) und Eric Kuenzi.

Die Entwickler des "Everjuice Strom" Sasi Chodagam (links im Bild) und Eric Kuenzi.

Die Batterie eignet sich, um iPhones unterwegs aufzuladen.

Die Batterie eignet sich, um iPhones unterwegs aufzuladen.

jd
Sie kann in Europa, USA und Grossbritannien genutzt werden.

Sie kann in Europa, USA und Grossbritannien genutzt werden.

Wer kennt es nicht: Man ist unterwegs und das Smartphone sollte dringendst aufgeladen werden. Eine Ladegelegenheit zu finden gestaltet sich jedoch meistens umständlich. Ein Basler Startup will dieser Problematik ein für allemal ein Ende setzen und hat einen Prototyp konzipiert, den die Macher schnellstmöglich auf den Markt bringen wollte. Everjuice Strom heisst das handliche Teil, dass sich laut dem Startup Enoventis in jeglicher Hinsicht von anderen USB-kompatiblen Batteriepacks unterscheidet. «Wir wollten ein simpel daher kommendes Produkt herstellen, dass besser ist als herkömmliche Aufladegeräte», so Entwickler Sasi Chodagam.

Das Helferlein, das stets für volle Akkus sorgen soll, ist aussergewöhlich schlicht. Trotz «Understatement Design» ist das Gadget laut den Machern in seiner Technik sehr komplex. Mit seinen 11 cm Länge und 79 Gramm Gewicht handle es sich um die handlichste Smartphone-Batterie weit und breit. «Sie kann problemlos in der Hosentasche transportiert werden, was vor allem für Businessleute sehr praktisch ist, die viel unterwegs sind», so Eric Kuenzi von Enoventis.

Aufladen geht schneller

«Wir haben den Markt lange studiert und unser Produkt so entwickelt, dass es von den Kunden in ihren Tagesablauf eingebaut werden kann», so Kuenzi. So wurde der Everjuice Strom darauf ausgerichtet, dass er die Nacht hindurch aus dem Stromnetz auflädt. «Das iPhone wird währenddessen durch das Aufladekabel mit der Batterie verbunden. In einem ersten Schritt wird sich so der Smartphone-Akku aufladen und wenn diese voll ist, ist die Batterie an der Reihe», so Chodagam. Als erstes Produkt seiner Art kann es kabellos mit den Apple Reiseadaptern verbunden werden.

Wenn während des folgenden Tages der Akku zur Neige geht, wird die Portable-Batterie ihren Dienst erweisen: «Einfach das iPhone mit dem Ladekabel an den Everjuice Strom anschliessen und der Akku ist innert Kürze wieder zu 100 Prozent voll », schwärmen die Entwickler. Der Prozess gehe schneller als wenn der Smartphone-Besitzer dazu eine Steckdose benutzt. «Mit einem iPhone 6 Plus dauert das Aufladen eines leeren Akkus statt drei lediglich zwei Stunden», sagt Chodagam.

Rund 6000 Franken fehlen zur Massenproduktion

Von der «Iphone-Batterie der Zukunft» gibt es zurzeit lediglich 100 Stück. Mit einer Crowdfunding-Kampagne soll nun die Massenproduktion angeschoben werden. Seit einer Woche läuft die Sammelaktion – von den angepeilten 14'200 Franken waren bis Mittwoch rund 8500 Franken zusammen gekommen. Wer sich die Basler Erfindung bereits jetzt sichern will, erhält sie für 37 Franken.

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