Aktualisiert 02.07.2017 14:42

Mana Bar

Basler Gamer erhalten bald eine neue Heimat

Am Sonntag ist die Crowdfunding-Kampagne für das erste Spielkulturzentrum Basels erfolgreich zu Ende gegangen. Damit haben sich die Macher einen Bonus freigeschaltet.

von
lha

Die Finanzierung der Mana Bar, dem ersten Spielkulturzentrum Basels, gleicht ein wenig einem Spiel. Am Sonntag haben die Macher die Hürde zum nächsten Level erfolgreich gemeistert. Ihre Crowdfunding-Kampagne ist erfolgeich zu Ende gegangen. Auf Kickstarter haben 123 Unterstützer 17'483 Franken für das Projekt gespendet. «Wir sind sehr zufrieden, sagt Fernando Studer», Vizepräsident des Vereins für Aufklärung über Internet und Spielkultur (VAISk).

Mit dem Geld soll nun ein Standort für das Lokal gesichert werden. Der Geld-Bedarf des Vereins zur Eröffnung der Mana Bar ist damit zwar noch nicht gedeckt, die erfolgreiche Sammelkampagne öffnet jetzt aber die Schleusen für zusätzliche Mittel, die von der Christoph-Merian-Stiftung gesprochen werden. «Das Crowdfunding war eine Bedingung der Unterstützungsvereinbarung mit der Stiftung», erklärt Studer.

Standort und Eröffnungstermin noch nicht bekannt

Wo und wann die Mana Bar eröffnet wird, ist derzeit noch nicht klar. Der Verein stehe bereits in Verhandlungen mit einem Vermieter. Verträge seien aber noch nicht unterzeichnet. «Das Ziel ist schon, so rasch wie möglich zu eröffnen. Passieren wird das aber nicht mehr dieses Jahr, sondern vermutlich im ersten Halbjahr 2018», sagt Studer.

Derweil laufen Gespräche mit möglichen Partnern. Die Mana Bar hat bereits das Interesse von Nintendo und Media Markt geweckt. Im Gespräch sei man auch mit Breakout Basel und Lasertag Basel. Studer: «Durch das Crowdfunding wurden sehr viele Leute auf uns aufmerksam.»

Schweizer Gamedesign fördern

Das Lokal soll als Szenetreffpunkt für Gamer dienen. Es wird aber nicht nur vor Bildschirmen gezockt. Die Szene ist vielfältig und auch in der analogen Welt daheim. Brett- und Kartenspiele wie Magic erleben gerade ein Revival. Auch das Cosplay findet immer mehr Fans. Diesen Genres soll die Mana Bar genauso ein Forum bieten wie E-Sports. Ein grosses Anliegen ist dem Verein auch die Förderung der Spiele von unabhängigen Game-Designern. «Da passiert einiges, gerade auch in der Schweiz», so Studer. Bei der Bespielung der Mana Bar soll dann auch die Community einbezogen werden.

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