Basler Museen auf Überfälle vorbereitet
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Basler Museen auf Überfälle vorbereitet

Nach dem grossen Kunstraub von Zürich stellt sich die Frage, ob solche Coups in Basler Museen auch möglich wären.

In der Fondation Beyeler etwa ist man gewappnet: «Wir sind in der glücklichen Lage, noch keine Raubüberfälle verzeichnen zu müssen. Für den Ernstfall sind unsere Sicherheitsmassnahmen jedoch auf dem aktuellsten Stand», sagt die Sprecherin Catherine Schott. Das Museum der Kulturen reagiert nicht mit speziellen Massnahmen auf die aktuellen Diebstähle. Werner Hoppe erzählt: «Wir beschäftigen vor allem Sicherheitspersonal und sind ausserhalb der Öffnungszeiten mit den üblichen Vorkehrungen ausgerüstet.»

Klaus Mannhart, Mediensprecher der Basler Polizei, weiss: «Zwischen den Museen und der Polizei gibt es eine sehr enge Zusammenarbeit.» Die Museen seien jedoch selbst für die Sicherheit verantwortlich. Diese werde meist durch private Sicherheitsfirmen abgedeckt. Für den Ernstfall halte jedes Museum vertrauliche Pläne bereit. An den letzten Kunstraub in Basel kann sich Mannhart nicht erinnern, müsse der doch schon Jahrzehnte zurückliegen.

Patricia Spycher

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