Basler Preis für Integration 2005 aufgeteilt vergeben

Aktualisiert

Basler Preis für Integration 2005 aufgeteilt vergeben

Der Basler Preis für Integration 2005 geht zum einen an Barbara Frei-Koller für ihr Lebenswerk und zum anderen an eine Gruppe, die jugendlichen Migranten bei der Lehrstellensuche hilft.

Der mit insgesamt 15 000 Fr. dotierte Preis wurde am Donnerstag übergeben. Barbara Frei-Koller sowie die Mentorinnen und Mentoren zeigten «vorbildliches ehrenamtliches Engagement», lobte die Jury am Donnerstag in einer Mitteilung. Die Preisträger wurden aus 16 Vorschlägen ausgewählt.

Die 60-jährige Frei-Koller setzt sich seit über 20 Jahren für Migrantinnen und Migranten ein, zuletzt in der «Freiplatzaktion Basel», die Asylsuchende unterstützt und auch Unterricht anbietet. Dort hilft sie insbesondere Menschen aus Sri Lanka und leitet seit 1990 die Beratungsstelle.

Das Mentoning-Programm «(Lehr)Platz für Migrantinnen und Mentoring für Jugendliche» ist 2000 gegründet worden von den Gleichstellungsfachstellen und den Berufsbildungsämtern beider Basel. Seit 2004 steht ihre erfolgreiche Betreuung allen Jugendlichen offen. 80 Mentorinnen und Mentoren sind heute dabei.

Der 1999 ins Leben gerufene Preis ist zum siebten Mal vergeben worden. Die Evangelisch-reformierte und die Römisch-katholische Kirche sowie Novartis und die Christoph Merian Stiftung (CMS) wollen damit Anstrengungen ehren, die das Verhältnis zwischen zugezogenen und schon länger in Basel lebenden Menschen verbessern.

(sda)

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