Aktualisiert 14.11.2007 22:47

Basler Restaurantbesitzer: Gruppensex mit Praktikant

Seit gestern
stehen zwei Wirte vor
dem Strafgericht. Ihnen
wird vorgeworfen, den
Restaurant-Praktikanten
vergewaltigt zu haben.

Der 50-jährige Schweizer Michael L.* und sein 49-jähriger philippinischer Mann Manuel D.* übernahmen vor drei Jahren eine kleine Basler Beiz. Auf der Suche nach einer günstigen Arbeitskraft vermittelte ihnen eine Hotelfachschule in Luzern den damals 22-jährigen Zahir A.* aus Bangladesch. Zwischen den drei Männern entwickelte sich bald ein freundschaftliches Verhältnis. Sie gingen gemeinsam in den Ausgang und als A. schliesslich eine Bleibe brauchte, nahmen ihn die Angeklagten bei sich zu Hause auf. Das Bett musste sich A. mit D. teilen.

Mehrmals waren die drei Gast in einer Zürcher Schwulendisco. L. verteilte dann Ecstasy-Pillen und als sie am frühen Morgen wieder nach Basel zurückkehrten, kam es zum Gruppensex. In mindestens drei Fällen sollen die Angeklagten A. vergewaltigt haben. Diese behaupten, der Praktikant habe freiwillig mitgemacht und sogar immer wieder um Sex gebettelt. Schliesslich floh A. und zeigte die beiden an. Bei der Hausdurchsuchung fand die Polizei einen Computer randvoll mit Bildern mit Pornografie von Kindern, Gewalt, Exkrementen und Tieren.

Jonas Hoskyn

*Namen geändert

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