Sexy Secondhand: Basler Studis entwickeln App zum Kleidertausch
Aktualisiert

Sexy SecondhandBasler Studis entwickeln App zum Kleidertausch

Drei Studentinnen der Universität Basel lancieren mit ihrer App den Flohmi 2.0. Schon Tausende nutzen Armoire Au Revoir.

von
Benjamin Rosch
Larissa Ameti (23) links und Melanie Gabriel (24) haben "Armoire Au Revoir" entwickelt.

Larissa Ameti (23) links und Melanie Gabriel (24) haben "Armoire Au Revoir" entwickelt.

«Durchschnittlich werden rund 60 Prozent der Kleider im Schrank nicht mehr getragen», sagt Wirtschafts- und Soziologiestudentin Melanie Gabriel. Die 24-Jährige hat deshalb mit ihren zwei Freundinnen, Larissa Ameti und Sara Rodrigues Almeida die App Armoire Au Revoir entwickelt. Diese schafft dem Kleiderstau zu Hause Abhilfe: Über das Iphone können die eigenen, nicht mehr getragenen Klamotten gegen andere getauscht werden.

«Wir sind kein verstaubter Secondhand-Laden», sagt Gabriel. Mit der App soll das rezyklieren von getragenen Kleidern «modisch, frech und sexy» sein. Nicht nur Blusen und Hemden, sondern auch Schuhe, Accessoires und Umstandsmode sind in der mobilen Tauschbörse zu finden.

Bald auch für Android

Die jungen Damen haben Erfolg: Bereits haben 2840 Schweizer die App kostenfrei heruntergeladen und räumen ihren Kleiderschrank für den virtuellen Flohmarkt.

Bald sollen auch Android-Benutzer in den Genuss des Flohmi 2.0 kommen: «Auf Anfang nächsten Jahres rechnen wir mit der Android-Version», sagt Gabriel. Vielleicht lässt sich dann mit der Idee auch Geld verdienen. Bisher haben die Gründerinnen des Start-Ups für ihre Vision mehr Geld investiert als eingenommen. «Bis jetzt haben wir alles mit Eigenkapital aufgebaut», so die Studentinnen.

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