Aktualisiert 08.12.2008 23:35

Champions LeagueBasler Sturm- und Wohnungsprobleme

Zwei Fragen interessieren beim FC Basel vor dem Auftritt in der Champions League gegen Sporting: Wohin zügelt Trainer Christian Gross, und wann trifft Marco Streller wieder?

von
Peter Berger

Christian Gross stellte gestern eine «private Sache» klar. Er habe seine Wohnung in Oberwil nicht gekündigt. «Ich habe mit dem Liegenschaftsbesitzer gesprochen, weil das Haus abgerissen werden und danach eine neue Überbauung entstehen soll. Ich kann selbst bestimmen, wann ich ausziehe.»

Der Trainer betonte, dass dies kein Indiz sei, dass er Basel verlassen wolle. Mittelfeldakteur Ivan Ergic, der mit Gross öfters uneinig ist, liess vorsorglich schon einmal verlauten, Gross könne bei ihm wohnen. Dies wiederum entlockte dem Coach einen herzhaften Lachanfall.

Nebst dem «Wohnungsproblem» beschäftigt den FCB vor allem auch die Form von Marco Streller. Der Stürmer bringt kaum ein Bein vors andere. Trotzdem hält Gross am erfahrenen Internationalen fest und lässt Jungstar Eren Derdiyok wohl auch heute vorerst auf der Bank. Streller hörte am vergangenen Donnerstag gegen Aarau erneut Pfiffe gegen sich: «Ich weiss, wie das läuft. Die Leute wollen von einem Stürmer Tore sehen. Diese gelingen mir im Moment einfach nicht.» Streller verspricht aber, dass der FCB den Fans heute einen versöhnlichen Abschluss bieten wolle. Ihm wäre es recht, wenn er das Tor zum 1:0-Sieg erzielen würde.

Mögliche FCB-Aufstellung: Costanzo; Morganella, Ferati, Marque, Safari; Carlitos, Ergic, Huggel, Stocker; Perovic; Streller

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