Aktualisiert 07.08.2011 20:11

Red-Bull-Flugtag

Basler Teams stürzen sich ins Wasser

Gleich zwei verrückte Teams aus der Region bauen skurrile Flugobjekte und wollen damit am Red-Bull-Flugtag abheben.

von
Lena Oppong
Vierte Teilnahme: Das Team Paper Plane gehört zu den alten Hasen.

Vierte Teilnahme: Das Team Paper Plane gehört zu den alten Hasen.

Sägen, hämmern, kleben und ins Wasser stürzen: Die beiden Teams Paper Plane aus Basel und Badewonne aus Zwingen bauen halsbrecherische Flugobjekte für den Red-Bull-Flugtag in Luzern. Dort werden sie dann von einer sechs Meter hohen Rampe «abfliegen» und versuchen, möglichst weit zu schweben.

«Unser Flugzeug ist so toll, das wird direkt im Verkehrshaus aufgestellt», ist sich Paper-Plane-Teamchef Peter Walde sicher. Ihren Flieger ­hüllen sie in 20-Minuten-Zeitungen ein. Die fünf Basler sind schon alte Flug-Hasen: «Wir stürzen uns bereits zum vierten Mal ins Vergnügen», ­so Walde. Das Wort Furcht existiert in ihrem Wortschatz nicht: «Der Pilot muss einfach aufpassen, dass er nicht ums Leben kommt», lacht er.

Auch im Baselbiet werden Nägel mit Köpfen gemacht. Bei einem direkten Absturz ins Wasser hatte sich Pilot Christoph Borer vor fünf Jahren noch mehrere Schrammen ­geholt: «Ich sah aus wie ein Boxer.»

Dieses Jahr will die fünfköpfige Crew Badewonne mehr auf die Flugfähigkeit ihres Objekts achten. «Die Flügel sind bei unserem Doppeldecker besonders ausgetüftelt», so Borer. Eine laufende Duschbrause, diverse Parfümflaschen und Haarbürsten zieren ihr Flugzeug im Badezimmer-Look, das sie am 3. September zum Sieg führen soll.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.