12.07.2019 02:50

Bestaunt und gelobt

Basler Tesla glänzt am Polizei-Poser-Treffen

Die Basler Kantonspolizei stellte ihren Tesla am «Tag der Polizei» in Luxemburg aus. Man musste sich die Bewunderung teilen.

von
kom
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Am 30. Juni fand in Luxemburg der Tag der Polizei statt. In Mersch wurden Polizeiautos aus verschiedenen Ländern Europas gezeigt.

Am 30. Juni fand in Luxemburg der Tag der Polizei statt. In Mersch wurden Polizeiautos aus verschiedenen Ländern Europas gezeigt.

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Mit dabei war auch der Tesla X-100D der Kantonspolizei Basel-Stadt (rechts).

Mit dabei war auch der Tesla X-100D der Kantonspolizei Basel-Stadt (rechts).

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«Am luxemburgischen Blaulichttag mit Schwerpunkt Elektromobilität waren Einsatzwagen aus dem In- und Ausland vertreten. Auch unser Alarmpikett war dabei.», schrieb die Kantonspolizei Basel-Stadt auf Facebook.

«Am luxemburgischen Blaulichttag mit Schwerpunkt Elektromobilität waren Einsatzwagen aus dem In- und Ausland vertreten. Auch unser Alarmpikett war dabei.», schrieb die Kantonspolizei Basel-Stadt auf Facebook.

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Am 30. Juni fand in Luxemburg der «Tag der Polizei» statt. In der von Basel über 350 Kilometer entfernten Gemeinde Mersch trumpfte die Luxemburgische Polizei mit Polizeiautos aus verschiedenen Ländern Europas auf. Mit dabei war auch der Tesla X-100D der Kantonspolizei Basel-Stadt.

«Am luxemburgischen Blaulichttag mit Schwerpunkt Elektromobilität waren Einsatzwagen aus dem In- und Ausland vertreten. Auch unser Alarmpikett war dabei.», schrieb die Kantonspolizei auf Facebook.

Auf Nachfrage von 20 Minuten schrieb Polizeisprecher Toprak Yerguz: «Die Kantonspolizei Basel-Stadt war eingeladen, an der Journée de la Police in Luxemburg teilzunehmen und dort das neue Alarmpikett-Fahrzeug vorzustellen.»

«Hätten ohne Nachladen nach Luxemburg fahren können»

Zwei Mitarbeitende der Kantonspolizei waren vor Ort. «Der Informations- und Wissensaustausch ist ein wichtiger Bestandteil, um auf dem Laufenden zu bleiben», so Yerguz.

«Kosten sind für die Kantonspolizei Basel-Stadt keine entstanden, ausser man rechnet je einen Arbeitstag der beiden Mitarbeitenden mit ein. Kost und Logis wurden von den Gastgebern übernommen, Maut wurde keine fällig», führt Yerguz weiter aus. Und er betont: «Gemäss Bordcomputer hätte das Team Luxemburg ohne Laden mit 18 Prozent Akkuladung erreicht.»

Das Interesse der Anwesenden am Tesla der Kantonspolizei sei gross gewesen. «Das Fahrzeug sowie auch der Einbau wurden von diversen Korps bestaunt und gelobt», rühmt Yerguz.

Diese Fahrzeuge gab es am Tag der Polizei in Luxemburg unter anderem zu bewundern:

Vom «Handelsblatt» als «das fast perfekte Mama-Taxi» betitelt: Der Tesla X-100D, den die Kantonspolizei Basel-Stadt seit wenigen Monaten im Einsatz hat. 611 PS und Flügeltüren, von 0 auf 100 in drei Sekunden – der ganze Stolz des Polizeicorps. Für Verfolgungsjagden könnte der Tesla auf bis zu 250 km/h beschleunigen.

Die Tesla-Modelle der luxemburgischen Police Grand-Ducale haben es in sich: Die Fahrzeuge bringen 700 PS auf den Asphalt und fahren in der Spitze 250 km/h schnell. Den Sprint von 0 auf hundert schaffen die Sportler in 2,7 Sekunden. Mit einer vollgeladenen Batterie schaffen die Teslas eine Strecke von 500 bis 600 Kilometern.

Rund und 300'000 Franken blätterte die Italienische Polizei für den Sportwagen Lamborghini Huracán hin. Die Höchstgeschwindigkeit des babyblauen Gefährts beträgt 325 km/h, die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h schafft es in 3,2 Sekunden.

Die niedersächsische Polizei testet mit dem Volkswagen Passat GTE Variant den ersten Streifenwagen mit Plug-In-Hybridantrieb Deutschlands. Das 218 PS-Fahrzeug fährt maximal 225 km/h und beschleunigt von 0 auf 100 in 7,4 Sekunden.

Seit 2011 setzt die französische Gendarmerie auf den sportlichen Renault Mégane RS, der eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h erreicht. Zur Beschleunigung braucht er aber deutlich länger als die Kollegen aus Basel, Luxemburg und Italien.

«Klotzen statt kleckern», sagte sich wohl die belgische Polizei und fuhr mit ihrem Wasserwerfer 9000 auf. Die Fahrzeuge werden zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Brandbekämpfung eingesetzt und seit 2008 gebaut. Ein einziger Wasserwerfer fasst bis zu 9000 Liter Wasser und 120 Liter Tränengas. Die Fahrzeuge können auf maximal 95km/h beschleunigen.

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