Trotz Verbot: Basler trauern um abgesagten Morgestraich

Aktualisiert

Trotz VerbotBasler trauern um abgesagten Morgestraich

Hunderte Menschen versammelten sich in der Basler Innenstadt und gedachten des verbotenen Morgestraichs. Danach zogen sie durch die Strassen. Die Polizei war präsent, hielt sich aber zurück.

von
chk

Trotz Bundesratsentscheid: Zum Auftakt des Morgestreich, der wegen des Virus verboten wurde, trafen sich zahlreiche Fasnachtsfans in der Basler Innenstadt. (Video: Leser-Reporter)

Auf Leser-Reporter-Videos ist zu sehen, wie sich Hunderte Menschen in der Basler Innenstadt versammelten, auch wenn es gar keinen Morgestraich gab. Dieser wurde wegen des Coronavirus vom Bundesrat verboten – wie auch die ganze Basler Fasnacht.

Die Menschenmenge stimmte auf dem erleuchteten Marktplatz ein Lied an, Vereinzelte schunkelten mit. Friedlich hätten einige hundert Menschen gemeinsam dem abgesagten Morgestraich nachgetrauert, twitterte das Online-Medium «Bajour».

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Mit Trommlern und Pfeifern zogen am frühen Montagmorgen einige hundert Fasnachtsfans durch die Basler Innenstadt.

Mit Trommlern und Pfeifern zogen am frühen Montagmorgen einige hundert Fasnachtsfans durch die Basler Innenstadt.

Leser-Reporter/Swen Wyrsch
Sie trauerten laut eigenen Aussagen um den abgesagten Morgestraich.

Sie trauerten laut eigenen Aussagen um den abgesagten Morgestraich.

Leser-Reporter
Der traditionelle Fasnachtsumzug in Basel wurde wegen des Coronavirus verboten.

Der traditionelle Fasnachtsumzug in Basel wurde wegen des Coronavirus verboten.

Leser-Reporter

Anschliessend zog die Menschenmenge mit Trommlern und Pfeifern durch Basel – einige Fasnächtler hatten sich als Virus verkleidet.

Laut Leser-Reporter Swen Wyrsch sei ein Dutzend Einsatzfahrzeuge der Polizei vor Ort gewesen, zu Einsätzen sei es aber nicht gekommen. Er schätzte die Zahl der Menschen auf über 2000.

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