Massaker von Colorado: «Batman»-Täter bedrohte kurz vor Angriff Professor
Aktualisiert

Massaker von Colorado«Batman»-Täter bedrohte kurz vor Angriff Professor

James Holmes, der sogenannte «Batman»-Schütze von Colorado, der 12 Menschen in einem Kino erschossen hatte, erhielt kurz vor seiner Tat von seiner Uni Hausverbot, weil er sich mit seinem Professor anlegte.

Der mutmassliche Kino-Attentäter von Aurora hatte kurz vor seiner Tat einen Professor bedroht, weshalb ihm die Hochschule ein Hausverbot erteilte. Das geht aus Unterlagen hervor, die die Staatsanwaltschaft am Freitag veröffentlichte. Die Dokumente werfen ein neues Licht auf die Tat, bei der der Verdächtige James Holmes im Juli zwölf Menschen tötete und fünf verletzte.

Nur wenige Minuten vor der Tat soll Holmes nach Angaben seiner Anwälte vergeblich versucht haben, mit der Psychiaterin der Hochschule zu telefonieren. Seine Anwälte betrachten ihn als geistig gestört. Vermutlich werden sie deshalb in dem Prozess auf nicht schuldig wegen Unzurechnungsfähigkeit plädieren.

Gegen Holmes hat die Staatsanwaltschaft inzwischen 152 Anklagepunkte zusammengetragen. Ihm werden unter anderem Mord und versuchter Mord im Zusammenhang mit dem Blutbad am 20. Juli in Aurora vorgeworfen. Bei einer mitternächtlichen Premiere des neuen Batman-Films hatte er in einem Kino in die Zuschauerreihen geschossen. (dapd)

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