Hochwasserschutz: Baudirektion repariert Hochwasserschäden bei der Reuss
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HochwasserschutzBaudirektion repariert Hochwasserschäden bei der Reuss

Durch das Hochwasser im Oktober 2020 entstanden Schäden im Gebiet Reussmündung. Nun sollen die Schäden durch die Baudirektion Uri wieder instand gesetzt werden.

von
Dominic Wipfli
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Die Baudirektion Uri setzt Hochwasserschäden im Bereich Reussmündung instand.

Die Baudirektion Uri setzt Hochwasserschäden im Bereich Reussmündung instand.

Baudirektion Uri
Die Schäden entstanden durch das Hochwasser im Oktober 2020.

Die Schäden entstanden durch das Hochwasser im Oktober 2020.

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Bis Mitte Mai 2021 werden die Anlagen nun instandgesetzt und verstärkt. Dabei werden die Spundwände erneuert sowie gleichzeitig tiefer in die Reusssohle eingebunden und die beschädigten Dämme repariert.

Bis Mitte Mai 2021 werden die Anlagen nun instandgesetzt und verstärkt. Dabei werden die Spundwände erneuert sowie gleichzeitig tiefer in die Reusssohle eingebunden und die beschädigten Dämme repariert.

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Darum gehts

  • In der kommenden Woche starten umfangreiche Arbeiten im Gebiet Reussmündung.

  • Beim Hochwasser im Oktober 2020 wurde der dortige Hochwasserschutz beschädigt.

  • Bis Mitte Mai 2021 werden die Anlagen nun von der Baudirektion wieder instand gesetzt.

  • Der beliebte Wanderweg bleibt während der Arbeiten geöffnet.

In der kommenden Woche starten umfangreiche Arbeiten im Gebiet Reussmündung. Unmittelbar nördlich der geschwungenen Fussgängerbrücke «Weg der Schweiz» werden Schäden repariert, die vom Hochwasser im Oktober 2020 herrühren. Dies teilte die Baudirektion Uri am Donnerstag mit.

Diese Arbeiten sind laut der Baudirektion dringend notwendig, damit der erforderliche Hochwasserschutz vor der anstehenden Hochwassersaison wieder gewährleistet sei. Weiter schreibt die Baudirektion, dass die Investition der letzten Jahre für den Schutz der Siedlungsgebiete sich ausgezahlt hat. «Die Schutzmassnahmen im ganzen Kantonsgebiet haben hervorragend funktioniert und ihre Dienste erfüllt», so die Baudirektion Uri.

Spundwände werden erneuert

Das Hochwasser im Oktober 2020 hat laut Baudirektion an einigen wenigen Schutzbauten Spuren hinterlassen. So auch an den Dämmen im Mündungsgebiet der Reuss. So sorge in diesem Abschnitt eine sogenannte Blockrampe dafür, dass die Reusssohle in Richtung Süden stabil bleibe und sich durch die Kraft des Wassers nicht unkontrolliert abtiefen kann. Die grossen Wassermassen vom Oktober 2020 haben laut der Baudirektion die dafür zuständigen Spundwände der Reussohle und die Dämme lokal beschädigt. Bis Mitte Mai 2021 werden die Anlagen nun von der Baudirektion wieder instand gesetzt.

Beliebter Wanderweg bleibt geöffnet

Die Blockrampe in diesem Mündungsbereich ist laut der Baudirektion ein wichtiger Fixpunkt für den gesamten Hochwasserschutz im Urner Talboden. Die Baudirektion Uri schreibt: «Sie sorgt für die Stabilität der Reusssohle in Richtung Süden und stellt so die Funktionstüchtigkeit der Schutzdämme sowie zahlreicher weiterer Schutzbauwerke sicher.»

Für die Arbeiten im Mündungsbereich, die in einem geschützten Naturgebiet stattfinden, werden gemäss Mitteilung besondere Vorkehrungen getroffen. So werde unter anderem jeder gerodete Baum wieder aufgeforstet. Weiter bleibt während den Bauarbeiten der beliebte Wanderweg geöffnet.

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