Aktualisiert 27.03.2013 14:54

Rekordschnee in Irland

Bauer O'Reilly sucht seine Schafe

Es sieht zwar lustig aus, wenn Bauer O'Reilly kopfüber in den Schnee taucht. Doch die Lage ist ernst. Der Mann versucht, seine vom Schnee verschütteten Tiere zu retten.

von
gux

Der Schnee bringt in Grossbritannien allerlei Sonderbares mit sich: Schneetauchende Bauern wie Donald O'Reilly etwa. Doch auch wenn man beim Anblick des Nordiren, der sich kopfvoran in die meterhohen Schneewehen stürzt, lächeln muss - amüsant ist die Lage im Vereinigten Königreich schon seit Tagen nicht mehr.

Besonders in Nordirland liegt der Schnee mit bis zu fünf Metern enorm hoch - und hat unter sich auch die für Irland so wichtigen Schafe begraben. Bis zu 10'000 Tiere werden vermisst.

Die britische Luftwaffe soll nun helfen, die Tiere aus ihrem eisigen Gefängnis zu befreien - sofern dies noch möglich ist.

Extremer Schneefall auch in Russland

Doch nicht nur die britischen Inseln kämpfen mit extremen Wetterbedingungen: Auch in Russland fielen Rekordmengen an Schnee. Jetzt hat der Wetterdienst Tauwetter und Plusgrade angekündigt, weshalb sich die Moskauer auf Überschwemmungen einstellen mussten. Die Stadt forderte Autofahrer auf, die Räumfahrzeuge nicht zu behindern.

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew, die ebenfalls unter Massen von Schnee ächzte, entliess Verwaltungschef Alexander Popow seinen Stellvertreter sowie mehrere Funktionäre kommunaler Betriebe. Sie hätten beim Winterdienst versagt. Kiew hatte mit so starken Schneefällen zu kämpfen wie seit mehr als 100 Jahren nicht mehr. Auch dort warnten Behörden vor Hochwasser.

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