Aktualisiert 11.01.2012 09:44

Keine Rettung mehrBauernhaus in Inwil komplett niedergebrannt

Ein altes Bauernhaus im luzernischen Inwil stand heute morgen in Flammen. Nur noch die Front ist vom ehemaligen Wohnhaus übrig geblieben. Verletzt wurde niemand.

von
bee
Für das alte Bauernhaus gab es keine Rettung mehr. (Bild: Leserreporter)

Für das alte Bauernhaus gab es keine Rettung mehr. (Bild: Leserreporter)

Im 2100-Seelendorf Inwil am Nordufer der Reuss brannte am Mittwochmorgen ein altes Bauernhaus komplett nieder. Ein Leserreporter, der gegenüber arbeitet, beobachtete die Situation von seinem Büro aus. «Es ging ruck-zuck, dann brannte das Gebäude lichterloh», erzählte er 20 Minuten Online.

Als die Feuerwehr Oberseetal um 7.40 Uhr mit einem Grossaufgebot ausrückte, stand das unbewohnte Wohnhaus bereits in Vollbrand. «Weil ein leichter Wind wehte und die Gefahr bestand, dass sich das Feuer auf die umliegenden Gebäude ausbreiten könnte, konzentrierten wir uns vor allem darauf, diese zu schützen», erklärt Christoph Richli, Vize-Kommandant der Feuerwehr Oberseetal. Für das Bauernhaus gab es keine Rettung mehr, es ist nach dem Brand abbruchreif. «Das Gebäude ist total zerstört, nur noch die Hausfront steht», so der Leserreporter.

Verletzt wurde bei dem Brand niemand, auch kamen keine Tiere oder die Umwelt zu Schaden. Die Brandursache wird zurzeit von Spezialisten der Luzerner Polizei abgeklärt. «Im Keller fanden wir mehrere Gasflaschen», erzählt Richli, «warum die noch im unbewohnten Haus standen, wissen wir noch nicht.» Der Feuerwehrmann glaubt zwar nicht, dass diese mit dem Brand etwas zu tun haben, trotzdem soll auch dieser Umstand abgeklärt werden.

Werden Sie Leser-Reporter!

2020, Orange-Kunden an 079 375 87 39.

Für einen Abdruck in der Zeitung gibts bis zu 100 Franken Prämie!

Auch via iPhone und Web-Upload können Sie die Beiträge schicken. Wie es geht, erfahren Sie

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.