Bauernpatrouillen gegen Tierschänder
Aktualisiert

Bauernpatrouillen gegen Tierschänder

17 Tiere sind seit Ende Mai in der Nordwestschweiz aufs Brutalste gequält worden. Die Bauern stehen den Gewalttaten hilflos gegenüber.

«Viele gehen vor dem Schlafen noch bei ihren Tieren vorbei», weiss Gregor Gschwind, Präsident des Bauernverbandes beider Basel. Doch die Täter schlagen meist später zu. «Man sollte auch nachts patrouillieren», so Gschwind. Dafür sollen sich die Bauern lokal

organisieren.

Auch die Polizei kann den Bauern keine positiven Neuigkeiten mitteilen. «Wir wissen noch nichts über die Täterschaft», sagte der Baselbieter Polizeisprecher Meinrad Stöcklin gestern.

Die Polizei erhält zwar täglich Dutzende von Hinweisen – gesehen hat die Täter aber noch niemand. Die Belohnung für Hinweise auf die Täterschaft ist mittlerweile auf 18 200 Franken erhöht worden.

(cde)

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