Baustellen-Büsi: Neue Gefahr
Aktualisiert

Baustellen-Büsi: Neue Gefahr

Hoffnung für die Baustellen-Büsi beim Shoppyland Schönbühl: Anders als befürchtet haben die Kleinen das Unwetter überlebt. Doch nun droht schon die nächste Gefahr.

Als nach einer aufwändigen Rettungsaktion von Tierambulanz-Chef Lucio Palmieri der starke Regen einsetzte, sah es schlecht aus für die Kätzchen: Sie verkrochen sich in den Röhren der Baustellen und drohten zu ertrinken. Jetzt gibt es endlich Lebenszeichen von den Tieren: «Am Dienstag wurden die Büsi wieder gesehen», erzählt Palmieri. Da er momentan jedoch viel zu tun hat, gab er den Fall an die Schweizerische Vereinigung der Katzenhaus-Freunde weiter.

Kassiererin Alexandra Testa (35) aus Schönbühl: «Mit Hilfe der Shoppy-Feuerwehr erwischten wir zwei Katzen.» Sie behielt eines der Büsi, Snoopy. Aber Snoopys Mami, das übel aussieht und wohl schon wieder trächtig ist, sowie drei kleine Geschwister leben noch immer beim Einkaufszentrum. «Wir müssen sie unbedingt dort wegholen», ist die Katzenfreundin besorgt. «Die Tiere werden nicht lange überleben, weil im 10-Sekunden-Takt Laster vorbeidonnern.» Jetzt hofft Testa, dass die inzwischen ziemlich wilden Büsi in ihre Katzenfalle tappen. Testa: «Notfalls müssen Lucio Palmieri und ich eine Nachtaktion durchführen.»

Eva Wirth

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