Bundesliga: Bayern holen Arbeitssieg - Mehmedi sieht Rot
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BundesligaBayern holen Arbeitssieg - Mehmedi sieht Rot

Bayern tut sich gegen Nürnberg lange schwer. Am Ende erlösen Franck Ribéry und Arjen Robben den Tripple-Gewinner. Einen unglücklichen Auftritt legt Admir Mehmedi mit Freiburg hin.

von
fbu

Die 3. Runde der Bundesliga läuft für Bayern München lange nicht nach Wunsch. 70 Minuten vergehen bis Franck Ribéry den Tripple-Sieger mit einem Kopfballtor erlöste, zuvor verlief die Partie für die Münchner eher harzig.

In der ersten Halbzeit verpasste es David Alaba, sein Team in Führung zu bringen. In der 31. Minute verschoss der Österreicher einen wohl zu unrecht ausgesprochenen Elfmeter. Nürnbergs Keeper Raphael Schäfer parierte den flachen Schuss in die untere, rechte Ecke. Nach dem 1:0 von Ribéry war der Bann dann aber gebrochen. In der 78. Minute erhöhte Arjen Robben für die Münchner auf 2:0.

Trotz des dritten Sieges in Folge belegen die Bayern aktuell nur den dritten Tabellenrang. Zum ersten Mal zum Einsatz kamen Mario Götze und Thiago Alcantara. Xherdan Shaqiri durfte etwas mehr als 10 Minuten mittun. Josip Drmic kam auf Seiten der Nürnberger zum Einsatz.

Schalke verliert erneut

Nach der 0:4-Pleite vom vergangenen Wochenende verläuft der Samstagnachmittag für Schalke 04 erneut nicht nach Wunsch. Gegen Hannover verlieren die Königsblauen auswärts 1:2. Hannover ging bereits in der 15. Minute durch einen Elfmeter von Szabolcs Huszti in Führung.

Mame Diouf konnte noch vor der Pause per Kopf erhöhen. In der 55. Minute gelang Adam Szalai dann der Anschlusstreffer. Zu Punkten reichte es Schalke am Ende aber nicht.

Ebenfalls unten durch muss derzeit Thorsten Finks Hamburger SV. Auswärts gegen den weiter überraschenden Aufsteiger Hertha Berlin mit Captain Fabian Lustenberger verlor der HSV mit 0:1 - die zweite Niederlage im dritten Spiel.

Mehmedi zeigt Vogel und sieht Rot

Dank einem 1:0-Erfolg gegen Wolfsburg feiert Mainz den dritten Sieg im dritten Spiel. Für den ersten Treffer war Eric Maxim Choupo Moting besorgt, Nicolai Müller erhöhte in der 79. Minute auf 2:0.

Ein torreiches Duell lieferten sich Hoffenheim und Freiburg. Am Ende trennten sich die beiden Teams 3:3 unentschieden. Einen unglücklichen Auftritt legte Admir Mehmedi hin. Kurz vor Ende der Partie bei Freiburg eingewechselt, flog er mit einer direkten roten Karte vom Platz, weil er dem Linienrichter den Vogel zeigte.

Deutschland, 1. Bundesliga, 3. Runde, Kurztelegramme

Bayern München - Nürnberg 2:0 (0:0)

- 71'000 Zuschauer.

Tore: 69. Ribéry 1:0. 78. Robben 2:0.

Bemerkungen: Bayern mit Shaqiri (ab 80.), Nürnberg mit Drmic. 33. Schäfer (Nürnberg) hält Foulpenalty von Alaba.

Bayer Leverkusen - Borussia Mönchengladbach 4:2 (2:0)

29'243 Zuschauer.

Tore: 23. Kiessling (Handspenalty) 1:0. 28. Sam 2:0. 54. Stranzl 2:1. 57. Arango 2:2. 61. Sam 3:2. 72. Castro 4:2.

Bemerkung: Gladbach mit Xhaka (bis 75.).

Hannover - Schalke 2:1 (2:0)

49'000 Zuschauer.

Tore: 15. Huszti (Foulpenalty) 1:0. 42. Diouf 2:0. 55. Szalai 2:1.

Bemerkungen: Hannover ohne Nikci (nicht im Aufgebot), Schalke mit Barnetta (ab 83.). 15. Rote Karte gegen Höwedes (Schalke) wegen einer Notbremse. 74. Huszti (Hannover) wegen Fouls. 85. Gelb-Rote Karte gegen Fuchs (Schalke) wegen Fouls.

Hoffenheim - Freiburg 3:3 (2:2)

24'118 Zuschauer.

Tore: 10. Salihovic (Foulpenalty) 1:0. 13. Sorg 1:1. 25. Volland 2:1. 29. Guedé 2:2. 65. Freis 2:3. 77. Strobl 3:3.

Bemerkungen: Hoffenheim ohne Derdiyok (nicht im Aufgebot), Freiburg mit Fernandes und Mehmedi (ab 72.). 10. Rote Karte gegen Salihovic (Hoffenheim) wegen einer Tätlichkeit. 42. Gelb-Rote Karte gegen Coquelin (Freiburg) wegen Foulspiels. 90. Rote Karte gegen Mehmedi (Freiburg) wegen Schiedsrichter-Beleidigung.

Mainz - Wolfsburg 2:0 (0:0)

27'103 Zuschauer.

Tore: 60. Choupo-Moting 1:0. 78. Müller 2:0.

Bemerkungen: Wolfsburg mit Benaglio und Rodriguez, ohne Klose (Ersatz). 64. Gelb-Rote Karte gegen Luiz Gustavo (Wolfsburg) wegen Fouls.

Hertha Berlin - Hamburger SV 1:0 (0:0)

63'574 Zuschauer.

Tor: 74. Ramos 1:0.

Bemerkung: Hertha mit Lustenberger, HSV ohne Djourou (verletzt).

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