Kehrtwende: Bayern steigen aus dem Reus-Poker aus

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KehrtwendeBayern steigen aus dem Reus-Poker aus

Der Dortmund-Star wird nicht nach München wechseln. Der Rekordmeister hat gemäss Medienberichten von einer Verpflichtung abgesehen.

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kai
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Die Causa Marco Reus hält Fussball-Deutschland schon seit Monaten in Atem. Nun haben sich die Bayern überraschend aus dem Poker um den Nationalspieler zurückgezogen.

Die Causa Marco Reus hält Fussball-Deutschland schon seit Monaten in Atem. Nun haben sich die Bayern überraschend aus dem Poker um den Nationalspieler zurückgezogen.

Keystone/Marius Becker
Derweil arbeiten die BVB-Sponsoren Puma und Opel mit Hochdruck daran, den 25-Jährigen über die Saison 2014/15 hinaus an den Klub zu binden. Dafür sind sie auch bereit, viel Geld lockerzumachen.

Derweil arbeiten die BVB-Sponsoren Puma und Opel mit Hochdruck daran, den 25-Jährigen über die Saison 2014/15 hinaus an den Klub zu binden. Dafür sind sie auch bereit, viel Geld lockerzumachen.

Keystone/Marius Becker
So soll Reus der Verbleib bei den Borussen mit einem Jahresgehalt von 8 Millionen Franken schmackhaft gemacht werden. Allerdings buhlt mit Real Madrid weiterhin ein ganz Grosser um die Gunst des Nationalspielers.

So soll Reus der Verbleib bei den Borussen mit einem Jahresgehalt von 8 Millionen Franken schmackhaft gemacht werden. Allerdings buhlt mit Real Madrid weiterhin ein ganz Grosser um die Gunst des Nationalspielers.

Keystone/Marius Becker

Die Causa Marco Reus hat das Verhältnis zwischen den Rivalen Dortmund und Bayern in den vergangenen Monaten erkalten lassen. Spätestens als der Münchner Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge Details aus dem Vertrag des Dortmund-Angreifers an die Öffentlichkeit trug, war die Beziehung zu BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke endgültig zerrüttet. Seither ist bekannt: Reus, dessen Kontrakt bis 2017 läuft, kann Dortmund im nächsten Sommer für 25 Millionen Euro verlassen.

Die Bayern hatten mehrmals ihr Interesse am Filigrantechniker verkündet, doch nun folgte die plötzliche Kehrtwende: Sie wollen Reus nicht mehr, berichtet die «Bild». Die Zeitung führt drei Gründe für den Sinneswandel an. Erstens hat Trainer Pep Guardiola mit Robben, Ribéry, Götze, Müller und Lewandowski bereits ein Überangebot in der Offensive. Zweitens wolle man das angespannte Verhältnis zum BVB nicht weiter belasten, nachdem bereits Götze und Lewandowski geholt wurden. Drittens habe man Bedenken wegen Reus' Verletzungsanfälligkeit.

Weg frei für Real?

Mit dem Rückzug der Bayern ist ein Wechsel von Reus jedoch keineswegs vom Tisch. Real Madrid soll weiter ein heisser Anwärter auf einen Transfer sein. Zwar ist auch die Offensive der Madrilenen hochkarätig besetzt, jedoch wird Flügel Gareth Bale immer wieder mit Manchester United in Verbindung gebracht. Die Engländer sollen gemäss Berichten aus Spanien bereit sein, 150 Millionen Euro für den Waliser zu überweisen. Reus wäre ein billiger Ersatz, umso mehr, als sich sein Transferwert derzeit auf 50 Millionen Euro beläuft.

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