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Guardiola-NachfolgeBayern verhandelt bereits mit Ancelotti

Der deutsche Rekordmeister will sich absichern, falls Pep Guardiola Ende Saison abspringt. Der Plan B heisst Carlo Ancelotti.

von
kai

Es ist die Frage, die Bayern München seit Wochen beschäftigt: Was hat Pep Guardiola vor? Der deutsche Rekordmeister würde den Fussball-Philosophen gern über 2016 hinaus an sich binden, noch hat der Katalane jedoch nicht signalisiert, seine Arbeit an der Säbener Strasse fortführen zu wollen. «Es liegt viel pro Bayern München auf dem Tisch, aber es gibt wahrscheinlich auch andere Bräute, die gut aussehen. Wir sind durchaus optimistisch, dass Pep Guardiola am Ende des Tages in München bleibt», sagte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge im Vorfeld der Champions-League-Partie gegen Arsenal (0:2).

Sollte sich der 44-Jährige, dessen Vertrag im kommenden Juni ausläuft, tatsächlich für eine andere Braut entscheiden – Manchester City gilt als aussichtsreichster Kandidat –, die Bayern hätten einen Plan B: Carlo Ancelotti. Der Ende Mai bei Real Madrid entlassene Italiener soll bereits kontaktiert worden sein, berichtet die «Sport Bild». Demnach soll Bayerns Chefunterhändler Giovanni Branchini mit seinem Landsmann telefoniert und Interesse bekundet haben. Branchini hatte 2012 auch den Deal mit Guardiola eingefädelt.

Ancelotti wolle bis Ende Jahr Klarheit über seine Zukunft, heisst es weiter. Das würde gut passen, hat Rummenigge doch vor, die Gespräche mit Guardiola ebenfalls noch vor Jahresende zu führen.

Ancelotti spricht von der Premier League

Vergangene Woche hatten noch anderslautende Berichte die Runde gemacht. Es hiess, die Bayern hätten sich für den Fall der Fälle mit Ancelotti schon mündlich auf einen Zweijahresvertrag geeinigt. Der umworbene 56-Jährige sagte gegenüber Sportmediaset.it: «Ich beginne ab Januar, mir eine Mannschaft zu suchen – vielleicht in der Premier League.» Ob das lediglich ein Ablenkungsmanöver war, werden die nächsten Wochen zeigen.

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