BB5: Skandal um Rabenmutter
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BB5: Skandal um Rabenmutter

"Big Brother"-Kandidatin Sandra R. (22) aus Berlin lässt ihren Sohn Leon-Luca (2) im Stich, weil sie ein Jahr lang im "Big-Brother"-Container leben und eine Million Euro gewinnen will.

Dienstag Abend zog die Berlinerin in den TV-Container in Köln ein.

Ihr kleiner Sohn weiss nichts davon. Als seine Mutter sich den Zuschauern vorstellte, schlief er 500 Kilometer weiter bei seiner Oma Monika J.

Monika J. sagt gegenüber dem Blatt, ihre Tochter habe ihr den Jungen gegeben und gesagt, dass sie ihn in zwei Wochen wieder abholen würde, aber sei dann nicht mehr gekommen, das berichtet die deutsche Boulevardzeitung "Bild" am Mittwoch. .

Nicht einmal am 2. Geburtstag von Leon-Luca wollte die TV-Kandidatin ihr Kind sehen, wie es weiter heisst.

O-Ton der Grossmutter: "Es ist einfach nur traurig, dass Sandra die Schmuddel-Karriere im Fernsehen wichtiger ist als das eigene Fleisch und Blut. Diese Person hat sich von ihrem Kind nicht einmal verabschiedet. Aber sie wollte ja von Anfang an nicht für den Jungen aufkommen."

Die schweren Vorwürfe scheinen die gelernte Visagistin und Gelegenheits-Stripperin nicht zu berühren.

So sagte Sandra R., sie habe kein schlechtes Gewissen. Ein Kind passe einfach nicht in ihr Leben.

Vom Vater des Kindes habe sie sich schon vor Leon-Lucas Geburt getrennt. Jetzt will sie für ihren Sohn immerhin 200 Euro monatlich an Monika J. überweisen.

Wie es abschliessend heisst, wolle sich das Jugendamt um den Fall kümmern.

Der Beginn der fünften Sende-Staffel dürfte beim deutschen Fernsehsender RTL II für zufriedene Gesichter gesorgt haben: Gut drei Millionen Menschen haben nach Angaben des Münchner Privatsenders den Einzug der ersten neun Kandidaten in das Kölner "Big Brother"-Haus verfolgt.

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