Aktualisiert 09.02.2019 10:09

Fondue mit dem Fanclub

«Beätu ist Beätu, das ist das Schöne an ihm»

Vor der Abfahrt am Sonntag trifft sich der Fanclub von Beat Feuz zum Fondue und erzählt, was den Emmentaler besonders macht.

von
Marcel Rohner

Man stelle sich Daniel Haldimann vor, einen Mann aus dem Emmental, grossgewachsen, Ende 30, wie er in St. Moritz auf einer Tribüne sitzt. Er hat schon einige Rennen gesehen von Beat Feuz, die beiden kommen aus Schangnau, Haldimann verfolgt die Karriere von Feuz seit dieser 2005 in Sörenberg seine ersten Fis-Rennen bestritt.

Und da sitzt er nun auf dieser Tribüne bei der WM 2017, Patrick Küng in Führung, Feuz auf der Piste. Haldimann zittert mit seinen Kollegen vom Beat-Feuz-Fanclub, ihrem Liebling gelingt die perfekte Fahrt, er wird Weltmeister. «Als es da grün aufleuchtete», erinnert sich Haldimann, «da sind gestandenen Männern die Tränen gekommen». Er bezeichnet diesen Titel als den emotionalsten Moment seiner Laufbahn als Begleiter von Feuz. Neben dem Sieg in Wengen 2012.

Natürlich ist der Fanclub des Abfahrers auch in Are dabei, anders als viele Athleten und Journalisten hatte 26 Mann und Frau starke Truppe keine grossen Probleme bei der Anreise. Nach dem Training vom Mittwoch trifft sie sich zum gemeinsamen Fondue, fachsimpelt, erzählt und geniesst. Wie der Club entstanden ist, und warum es sich eben lohnt, für «Beätu» zu fanen, sagt Daniel Haldimann, der Präsident, im Video oben.

Das sagt Beat Feuz zu seinen Medaillenchancen. Video: Marcel Rohner

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