Kurzstreckenflüge im Jahr 2017: Beamte flogen 432-mal von Zürich nach Genf
Aktualisiert

Kurzstreckenflüge im Jahr 2017Beamte flogen 432-mal von Zürich nach Genf

19'000 Tonnen CO2-Emmissionen verursachte der Bund 2017 mit Flugreisen. Viele Mitarbeiter fliegen auch Kurzstrecken im Inland.

von
scl
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Fliegen auch im Inland: Knapp dreimal die Woche sass zwischen 2012 und 2017 ein Mitarbeiter des Bundes in einem Flugzeug zwischen Zürich und Genf.

Fliegen auch im Inland: Knapp dreimal die Woche sass zwischen 2012 und 2017 ein Mitarbeiter des Bundes in einem Flugzeug zwischen Zürich und Genf.

Keystone/Christian Merz
2017 verursachte der Bund mit seinen Flugreisen 19'000 Tonnen CO2-Emmissionen.

2017 verursachte der Bund mit seinen Flugreisen 19'000 Tonnen CO2-Emmissionen.

Keystone/Gaetan Bally
Transit-Flüge innerhalb der Schweiz würden kaum Sinn machen, sagt die Stiftung myclimate.

Transit-Flüge innerhalb der Schweiz würden kaum Sinn machen, sagt die Stiftung myclimate.

Keystone/Christian Merz

Grundsätzlich hält der Bund seine 38'000 Mitarbeiter dazu an, möglichst wenig zu fliegen. Wie die «Schweiz am Wochenende» schreibt, sieht die Realität allerdings anders aus. Gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz zeigt sich laut Bericht, dass der Bund 2017 19'000 Tonnen CO2-Emmissionen verursachte. 2012 waren es noch rund 17'000 Tonnen gewesen.

Zudem sind Angestellte des Bundes in diesen fünf Jahren mindestens 432-mal von Zürich nach Genf und 413-mal in die umgekehrte Richtung geflogen. Knapp dreimal die Woche also sass ein Beamter in einem Flugzeug zwischen den zwei grössten Schweizer Städten. Zwischen Zürich und Lugano verkehrten Bundesangestellte zwischen 2012 und 2017 441-mal per Flugzeug.

Bei den Inlandflügen von Bundesangestellten handle es sich «hauptsächlich» um Transitflüge in weitergelegene Destinationen, teilte das Bundesamt für Energie mit. Als Beispiel wurde eine Mitarbeiterin mit Wohnort Genf genannt, die an eine Konferenz in New York fliegen will und das Ticket Genf-Zürich-New York bucht.

Transit-Flüge innerhalb der Schweiz würden kaum Sinn machen, sagt hingegen die Stiftung myclimate. Es gebe gute Zugverbindungen zwischen Genf und Zürich-Flughafen.

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