Bern: Beamte stempeln lieber fleissig
Aktualisiert

BernBeamte stempeln lieber fleissig

Die Schweizer Bundesbeamten liefern neuen Stoff für «faule» Witze: Sie wollen nämlich nicht einmal dann auf die Stempeluhr verzichten, wenn sie dafür pauschal mehr Lohn erhalten.

Laut dem Eidgenössischen Personalamt haben sich nur 1300 von 9000 mittleren Kader der Bundesverwaltung mit Jahreseinkommen zwischen 140 000 und 180 000 Franken für die sogenannte Vertrauensarbeitszeit entschieden. Bei dieser werden Überstunden pauschal mit fünf Prozent Lohnzuschlag abgegolten, während sie beim täglichen Ein- und Ausstempeln separat erfasst und abgerechnet werden können. Darin sind die Bundesbeamten laut dem «Sonntag» sehr fleissig: Ihr Überzeitguthaben belief sich Ende letztes Jahr auf insgesamt 278 Millionen Franken. (20 Minuten)

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