Mit 20 Schüssen: Beamter tötet Elefant – Zwangsferien
Aktualisiert

Mit 20 SchüssenBeamter tötet Elefant – Zwangsferien

Ein deutscher Spitzenbeamter hat in Botswana einen Elefanten erschossen. Die Empörung ist gross, arbeitet er doch beim Umweltministerium Thüringen. Nun muss er den Kopf einziehen.

Mit Stolz berichtete der deutsche Spitzenbeamte Udo Wedekind in einem Mail seinen Kollegen von seiner erfolgreichen Elefantenjagd in Botswana. Er hängte der Nachricht sogar einige Bilder an, die ihn zeigen, wie er mit Gewehr vor dem toten Tier posiert. Nicht bei allen Kollegen kamen die Bilder gut an: Einige schickten sie an deutsche Medien wie «Spiegel Online» weiter.

Man muss wissen: Wedekind ist ein Spitzenbeamter des Umwelt- und Landwirtschaftsministeriums des Bundeslands Thüringen, das auch für Artenschutz zuständig ist. Zudem wurde die Elefantenjagd kurz nach Wedekinds Ferientrip in Botswana verboten. Nach der Veröffentlichung der Fotos empörten sich in Online-Netzwerken Dutzende Nutzer. Auch Politiker kritisierten Wedekind scharf.

20 Schüsse auf Elefanten

Nun muss der Elefantenjäger in die Zwangsferien. Schon am Montag hatte Umweltminister Jürgen Reinholz (CDU) Wedekind von dessen Posten als Zentralabteilungsleiter entfernt.

Besonders schockiert hat die Internetgemeinde, dass der Jagdtrip nach «Spiegel Online»-Information sehr unsauber ablief. Offenbar brauchte Wedekind rund 20 Schüsse, bis der Elefant tot war.

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