Aktualisiert 13.02.2020 18:15

Abfahrt SaalbachNur einer verhindert die Schweizer Abfahrts-Gala

Thomas Dressen gewinnt in Saalbach. Hinter ihm klassieren sich gleich vier Schweizer.

von
mro
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Sichtliche Freude: Niels Hintermann fährt auf den fünften Platz.

Sichtliche Freude: Niels Hintermann fährt auf den fünften Platz.

Keystone/Marco Tacca
Carlo Janka zeigt in Saalbach eine starke Leistung und reiht sich hinter dem Podest auf dem vierten Platz ein.

Carlo Janka zeigt in Saalbach eine starke Leistung und reiht sich hinter dem Podest auf dem vierten Platz ein.

Keystone/Giovanni Auletta
Als zweitbester Schweizer gelingt Mauro Caviezel den Sprung aufs Podest: Der Bündner wird Dritter.

Als zweitbester Schweizer gelingt Mauro Caviezel den Sprung aufs Podest: Der Bündner wird Dritter.

kein Anbieter/Alain Grosclaude/Agence Zoom/Getty Images

Fünf Fahrer konnten Beat Feuz vor diesem Rennen im Kampf um die kleine Kristallkugel noch abfangen. Aleksander Kilde, Matthias Mayer, Vincent Kriechmayr, Thomas Dressen und Johan Clarey. Nun ist es noch einer. Kriechmayr war aus dem Rennen, als Feuz über die Ziellinie fuhr, Kilde kurz darauf. Clarey schüttelte danach den Kopf, weil ihm nach einer guten Fahrt im Schlussteil ein Fehler unterlief. Es hätte sein erster Sieg werden können. Und Feuz sagte: «Matthias Mayer habe ich ganz oben auf der Rechnung.» Der Österreicher scheiterte klar.

Aber da war auch noch Dressen. Noch vor der ersten Zwischenzeit machte er einen gefährlichen Fehler, der Rest war herausragend, so gut, dass er Feuz von der Spitze verdrängte. So gut, dass er das Rennen gewann. Das ist ihm schon vor zwei Wochen in Garmisch gelungen. Nun liegt er 194 Punkte hinter Feuz, bei noch zwei ausstehenden Rennen. Und er verhinderte eine Schweizer Gala in Saalbach.

Feuz wurde Zweiter, unmittelbar hinter ihm lag am Schluss Mauro Caviezel, er war nur zwei Hundertstel langsamer als der Emmentaler. Zum ersten Mal stand er in dieser Saison auf einem Abfahrtspodest, letztmals war ihm das im November 2018 in Beaver Creek gelungen. Trotzdem haderte der Bündner, er verlor im Schlussabschnitt über eine halbe Sekunde auf Dressen. Der Sieg wäre möglich gewesen. «Das ist etwas bitter», fand Caviezel. Doch es ist dieses Schweizer Teamresultat, das seine Enttäuschung wohl bald in Freude umwandeln wird. Hinter ihm wurde Carlo Janka Vierter, Niels Hintermann Fünfter.

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