Griechenland  – Beatmungs-Patient hat Lust auf eine Zigarette und löst heftige Explosion aus
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Griechenland Beatmungs-Patient hat Lust auf eine Zigarette und löst heftige Explosion aus

Ein Patient auf einer Corona-Station wurde von seiner Sucht übermannt. Beim Unfall starb eine Person, vier weitere wurden verletzt. Die Abteilung ist zerstört. Tödliche Unfälle auf Corona-Stationen hat es in den vergangenen Jahren mehrere gegeben.

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Bei einer Explosion in einem Spital im griechischen Thessaloniki ist am Mittwoch ein Mensch gestorben, vier weitere wurden verletzt.

Bei einer Explosion in einem Spital im griechischen Thessaloniki ist am Mittwoch ein Mensch gestorben, vier weitere wurden verletzt.

AFP
Im Spital war es zu einer Explosion gekommen, nachdem ein Patient eine Zigarette angezündet hatte und damit eine Explosion der Sauerstoffgeräte auslöste.

Im Spital war es zu einer Explosion gekommen, nachdem ein Patient eine Zigarette angezündet hatte und damit eine Explosion der Sauerstoffgeräte auslöste.

AFP
Dutzende Patienten und Patientinnen mussten verlegt werden.

Dutzende Patienten und Patientinnen mussten verlegt werden.

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Darum gehts

  • In der griechischen Stadt Thessaoloniki ist es am Mittwoch zu einem tödlichen Unfall auf einer Corona-Station gekommen.

  • Ein Mensch verlor dabei sein Leben, vier weitere wurden verletzt.

  • Offenbar hatte ein Patient eine Zigarette angezündet und damit die Beatmungsgeräte in Brand gesetzt.

Bei einer Explosion auf der Corona-Station eines Spitals in Griechenland ist ein Mensch ums Leben gekommen. Vier weitere Patienten wurden nach Angaben der Klinik in Thessaloniki bei dem Unglück verletzt. Nach Medienberichten hatte sich ein künstlich beatmeter Patient eine Zigarette angezündet und damit eine Explosion der Sauerstoffgeräte ausgelöst.

Nach Angaben eines Spitalmitarbeiters wurde die Corona-Abteilung bei dem Unglück völlig zerstört. 35 Patienten und Patientinnen mussten auf andere Stationen verlegt werden.

Explosionen im Irak, Brand in Rumänien

In den vergangenen beiden Jahren kam es in verschiedenen Ländern zu tödlichen Unfällen auf Corona-Stationen. Der Irak wurde vergangenes Jahr gleich zwei Mal erschüttert. Im April kam es zu einer Explosion auf einer Corona-Station in der Hauptstadt Baghdad bei der insgesamt 82 Menschen ums Leben kamen. Falsch gelagerte Sauerstoffflaschen zur Behandlung von Corona-Patienten hatten vermutlich zur Explosion und dann zum Brand geführt. Im Juni kam es dann erneut zu einer Explosion – dieses Mal in der südirakischen Stadt Nassirija. Es starben 64 Personen, darunter viele Corona-Patienten.

Im Oktober brach ein Brand auf einer Intensivstation in Rumänien aus, auf der sich ebenfalls viele Covid-19-Patientinnen und -Patienten befanden. Das Feuer im Spital in der Stadt Constanta brach wohl wegen eines technischen Defektes aus. Über 100 Patienten und Patientinnen mussten evakuiert werden, neun Menschen kamen in den Flammen ums Leben.

Trauerst du oder trauert jemand, den du kennst?

Hier findest du Hilfe:

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirchen

Muslimische Seelsorge, Tel. 043 205 21 29

Jüdische Fürsorge, info@vsjf.ch

Lifewith.ch, für betroffene Geschwister

Verein Regenbogen Schweiz, Hilfe für trauernde Familien

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Pro Senectute, Beratung älterer Menschen in schwierigen Lebenssituationen

(AFP/pme)

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