Beatrice Egli spricht über Dating, Druck und ihre neue Doku

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«Lügen gehen mir nahe»Beatrice Egli spricht über Dating, Druck und ihre neue Doku

Sängerin, Moderatorin, Bergsteigerin – die Schwyzerin ist ein Allround-Talent. Nun gewährt sie in der zweiteiligen Dokumentation «Beatrice Egli Unlimited» private Einblicke.

von
Katrin Ofner
Toni Rajic
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Mittwochabend startet die Dokumentation «Beatrice Egli Unlimited» auf der CH-Media-Streamingplattform oneplus.

Mittwochabend startet die Dokumentation «Beatrice Egli Unlimited» auf der CH-Media-Streamingplattform oneplus.

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Darin wird die Schlagersängerin unter anderem einen Einblick in ihre Kindheit geben und ihr privates Familienalbum öffnen.

Darin wird die Schlagersängerin unter anderem einen Einblick in ihre Kindheit geben und ihr privates Familienalbum öffnen.

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Zudem wird ihr beruflicher Werdegang thematisiert, der vor neun Jahren mit dem Sieg bei «Deutschland sucht den Superstar» startete.

Zudem wird ihr beruflicher Werdegang thematisiert, der vor neun Jahren mit dem Sieg bei «Deutschland sucht den Superstar» startete.

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Darum gehts

  • Schlagerstar Beatrice Egli (33) zeigt sich so privat wie nie.

  • In der zweiteiligen Dokumentation «Beatrice Egli Unlimited» öffnet die Schwyzerin ihr Familienalbum, blickt auf ihre Karriere zurück und erinnert sich an ihre Matterhornbesteigung.

  • 20 Minuten hat sie verraten, was die Beweggründe dahinter waren und wie viel Privates man tatsächlich sehen wird. 

  • Ebenso plauderte die «Ganz egal»-Interpretin über Bodyshaming, kritische Schlagzeilen und die Liebesgerüchte mit Florian Silbereisen.

  • Teil 1 von «Beatrice Egli Unlimited» wird am Mittwoch, 1. Juni, auf dem CH-Media-Streamingdienst oneplus ausgestrahlt. Teil 2 folgt eine Woche später, am 8. Juni.

Beatrice Egli, in deiner neuen Doku «Beatrice Egli Unlimited» nimmst du deine Fans auf eine für dich wichtige Reise mit. Wie kams dazu?

Die zwei Jahre der Pandemie gaben mir die Zeit, zu reflektieren. Der Moment, mich der Matterhornbesteigung zu widmen und dieser Herausforderung zu stellen, war perfekt. Ich wollte es für die Ewigkeit festgehalten haben, da ich wusste, es wird eine sehr bewegende, aufreibende und intensive Zeit, von der ich viel mitnehmen kann. Jedes Mal, wenn ich es nun sehe, kann ich stolz sagen: «Wow, das habe ich gemacht.»

Wie viel Privates wird man sehen?

Es ist eine sehr persönliche Doku, trotzdem hat es private Bereiche, die ich nie für die Öffentlichkeit öffnen würde. Das wird bei mir auch immer so bleiben. In meiner Musik erfährt man bereits ganz viel über mich, jetzt bekommt man zu meinen Songs auch noch die Bilder.

Dein breiteres Umfeld zeigte sich gegenüber der Matterhornbesteigung kritisch und riet dir davon ab. Inwiefern prallt Kritik wirklich an dir ab?

Kritik ist wichtig und ich brauche sie im Leben. Es kommt jedoch immer drauf an, von wem sie kommt. Ich hab ein enges Umfeld, das seit Jahren mit mir und an mir arbeitet, wo ich die Direktheit und Ehrlichkeit sehr wertschätze. Stillstand ist für mich ein Rückschritt. Wenn Kritik von aussen kommt, Personen, die nicht das Beste von mir wollen, das lass ich an mir abprallen. Ich wurde oft beurteilt und verurteilt. Ich bin aber dankbar dafür, denn nur so konnte ich schnell lernen, zu mir selbst zu stehen. Sonst hätte ich keine Chance gehabt, selbstbestimmt meinen Weg zu gehen.

Es ist nicht dein einziger Meilenstein: Nächstes Jahr steht dein Zehnjähriges seit dem Sieg bei «Deutschland sucht den Superstar» an. Was würdest du deinem 24-jährigen Ich nun sagen?

Ein gewisses Grundvertrauen, dass alles gut kommt. Ich würd sie gerne in den Arm nehmen und ihr sagen: «Du bist gut, wie du bist, hör auf, dich zu vergleichen, und leg deine Zweifel ab.»

Hast du die aktuelle Staffel verfolgt?

Nein, tatsächlich nicht. Aber ich höre sehr viel von Florian, der ja voll involviert ist. Es ist schön, zu erfahren, wie viel sich getan hat. Gleichzeitig bin ich aber so weit weg von dem Thema – und das ist auch gut so.

Florian Silbereisen und dir wird ja auch immer wieder eine Liebesgeschichte angedichtet. Ist da etwas dahinter?

Es ist mega herzig, dass ganz viele ihre Liebesträume in uns beide hineininterpretieren. Allerdings sind wir zwei nur gute Kollegen und arbeiten super zusammen. Wir haben auch sehr intensive Gespräche, aber alles auf freundschaftlicher und kollegialer Basis.

Gibt es denn sonst jemanden in deinem Leben?
Nein.

Über dich kursieren viele – teils absurde – Schlagzeilen. Was denkst du darüber?

Sie erstaunen mich immer wieder. Mittlerweile kann ich aber drüber lachen. Wenn es allerdings nicht fair zugeht und Lügen verbreitet werden, geht mir das schon auch noch nahe. Mir mal eine Liebesgeschichte andrehen, da steh ich locker drüber. Geht es jedoch um die Person und es werden Sachen erfunden, was ich gemacht oder nicht gemacht haben soll, finde ich es grenzwertig.

Kaum eine andere Person aus dem öffentlichen Leben wird so häufig auf ihre Figur angesprochen wie du. Ist das ein Grund, weshalb du in deiner Single «Ganz egal» über Bodyshaming singst?

Ich denke, ich könnte nicht so selbstbewusst ein Lied singen, wenn ich nicht auch den Prozess durchgemacht hätte. Dass man sich überhaupt über einen anderen Körper äussert, finde ich anmassend. Es ist schön, dass in meinen zehn Jahren in der Öffentlichkeit eine grosse Veränderung stattgefunden hat und man solch eine Kritik fast schon nicht mehr wagt.

Fällt es dir auch manchmal schwer, in der Öffentlichkeit zu stehen?

Niemand ist dafür gemacht, 24 Stunden in der Öffentlichkeit zu stehen. Es gibt Tage, da ziehe ich mich gerne zurück, brauche die Stille und Reflexion. Ich verkrieche mich auch mal gerne und bin in der Natur unterwegs. Genau dann bin ich nicht Beatrice Egli, die Person des öffentlichen Lebens. Solche Momente sind mir extrem wichtig, das sieht man auch in meiner Doku.

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