NFC-Technologie - Beauty-Salon implantiert Mikrochips in Nägel-Maniküre
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NFC-TechnologieBeauty-Salon implantiert Mikrochips in Nägel-Maniküre

Visitenkarte zu Hause vergessen? Kein Problem, findet ein Schönheitssalon in Dubai. Denn die Information kann mit Hilfe eines Chips in Nagellack eingelegt werden.

von
Dominique Zeier
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Ein Chip in der Maniküre? Das ist im Beauty-Salon Lanour Beauty Lounge in Dubai möglich.

Ein Chip in der Maniküre? Das ist im Beauty-Salon Lanour Beauty Lounge in Dubai möglich.

Screenshot CNN
Dort können Kunden und Kundinnen personalisierte Chips in die Nägel einbringen. 

Dort können Kunden und Kundinnen personalisierte Chips in die Nägel einbringen.

Screenshot CNN
Die Gründerin des Salons, Nour Makarem, erklärt: «Wir haben uns gefragt, wie wir das Social Distancing mit unseren Beauty-Services unterstützen können.»

Die Gründerin des Salons, Nour Makarem, erklärt: «Wir haben uns gefragt, wie wir das Social Distancing mit unseren Beauty-Services unterstützen können.»

Screenshot CNN

Darum gehts

  • Ein Beauty-Salon in Dubai bietet eine Maniküre mit Mikrochip an.

  • Dabei wird der Chip in den Lack auf dem Nagel eingelegt.

  • Auf dem Chip können verschiedenste Informationen wie Telefonnummer oder Social-Media-Accounts abgespeichert werden.

  • Mit NFC-Technologie kann der Chip anschliessend gelesen werden.

Wer immer wieder mal zur Maniküre geht, der wird mit der Frage «Gel oder Shellac?» bestens vertraut sein. Würde es aber plötzlich heissen: «Chip oder kein Chip?», würden sich doch die meisten wundern. Nicht so im Beauty Salon Lanour Beauty Lounge in Dubai. Dort ist das Chippen von Nägeln mittlerweile ein nicht wegzudenkender Teil des Services.

Begonnen hat alles kurz nach dem Anfang der globalen Pandemie, wie die Gründerin des Salons, Nour Makarem, gegenüber CNN erklärt. «Wir haben uns gefragt, wie wir das Social Distancing mit unseren Beauty-Services unterstützen können.» Da sei die Idee mit den Mikrochips, die in den Lack von Nägeln eingelegt werden, aufgekommen.

Visitenkarte in den Nägeln

Die Chips funktionieren mit sogenannter «Near Field Communication» (NFC), die man beispielsweise auch von Kreditkarten oder Smartphones kennt. Zum Einsatz kommt NFC meist beim kontaktlosen Bezahlen, wenn die Karten oder das Handy nur kurz ans Bezahlterminal gehalten werden müssen. Ähnlich funktioniert auch der Mikrochip in den Nägeln. Er kann aus naher Distanz gescannt werden und trägt ganz unterschiedliche Informationen in sich.

So können die Kundinnen und Kunden des Salons beispielsweise ihre Telefonnummer auf den Chip laden. Es ist aber auch möglich, Links zu Social Media-Accounts zu vernetzen oder eine E-Mail-Adresse zu hinterlegen. Scannt man den Chip, werden diese Informationen sofort und kontaktlos angezeigt. «Ich vergesse so oft meine Visitenkarte, aber meine Nägel vergesse ich nie», so Makarem.

Die grösste Hürde sei gewesen, den Chip so klein herzustellen, dass er auf einen Nagel passt. Mittlerweile habe man die Technologie perfektioniert. Bis anhin wurden im Salon rund 500 Mikrochip-Maniküren durchgeführt und Makarem glaubt daran, dass solche Chip-Technologien auch in Zukunft von grossem Nutzen sein wird – sei dies, um das Menü im Restaurant zu scannen oder kontaktlose Zahlungen durchzuführen.

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