Aktualisiert 18.12.2008 15:09

Michael Rensing«Beckenbauer-Kritik ist Schwachsinn»

Michael Rensing lässt die Kritik an seinem Stil nicht länger auf sich sitzen. Er verteidigt seine Art und giftelt sogar gegen Kaiser Franz Beckenbauer.

Bayern-Präsident Beckenbauer kritisierte Michael Rensing nach dem Ausswärtsspiel in Stuttgart. Das Gegentor zum 2:2 gehe auf Rensings Kappe - er verhielt sich amateurhaft, war der Tenor des Kaisers.

«Die Beckenbauer-Kritik ist Schwachsinn»

Jetzt meldet sich Michael Rensing in der «Bild» selbst zu Wort und sagt: «Die Beckenbauer-Kritik ist Schwachsinn. Ich werde meine Spielweise nicht ändern.» Weiter nimmt er auch Stellung zur Diskussion um seine Person. «Am Anfang der Saison war ich genervt, mittlerweile weiss ich, dass jeder im Verein meint, er würde etwas vom Torhüter-Spiel verstehen und müsse permanent seinen Senf dazugeben.»

Franz Beckenbauer wurde mit den Aussagen von Michael Rensing konfrontiert und der Kaiser meinte entspannt: «Er darf doch seine Meinung offen sagen. Wer gibt schon gerne Fehler zu? Rensing kann ja auch ein grosser Torwart werden, wenn er seine Schwächen abstellt.»

Tipps von Oliver Kahn sind willkommen

Ex-Bayern-Keeper und Titan Oliver Kahn hatte sich ebenfalls zur Leistung von seinem Nachfolger geäussert. «Er muss brutaler werden», sagte Kahn kürzlich. Diese Aussage fasst Michael Rensing aber nicht als Kritikpunkt auf. «Wenn er etwas sagt, ist das etwas anderes. Er hat enorm viel Erfahrung, kennt mich und das Torwart-Spiel.»

(heg)

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