Becker fühlt sich vertrieben
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Becker fühlt sich vertrieben

Boris Becker würde gern wieder in Deutschland leben - wenn das Leben dort ein bisschen mehr so wäre wie in der Schweiz.

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Der ehemalige Tennisprofi fühlt sich in seinem Geburtsland beobachtet und beurteilt, in seiner Wahlheimat hätten die Menschen dagegen mehr Achtung vor ihm. Der 37-Jährige: «Es ist so schade, wie es mir in Deutschland ergangen ist. Leider bin ich kein Einzelfall, viele Prominente möchten eigentlich in Deutschland leben, aber man lässt sie ja nicht.» Der geborene Leimener über sein Leben in der Schweiz: «Ich bin nicht Allgemeingut, sondern werde erstmals als Mann und Mensch respektiert.» Und emotional zuhause fühlt er sich sowieso dort, wo seine Familie und seine Kinder leben: «Die sind ja in aller Herren Länder verstreut. Deswegen bin ich zuhause in Miami und in London.» Eine Sache an Deutschland vermisst Becker aber doch: «Natürlich die Bundesliga.»

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