Aktualisiert 06.04.2005 07:51

Beckham: Vom Halbgott zum Halbschuh

Schwere Niederlage für David Beckham: Der Fussballstar ist bei der Wahl der am besten gekleideten Prominenten in der Zeitschrift «GQ» vom ersten auf den letzten Platz zurückgefallen.

Verdrängt wurde Beckham von seinem Fussballerkollegen Rio Ferdinand, der als Verteidiger bei Beckhams früherem Club Manchester United spielt.

Beckham, bekannt für häufige Frisurenwechsel und schrille Kleidung, sei ein «echtes Modeopfer», sagte der Schuhdesigner Manolo Blahnik, der der Jury von «Gentlemen's Quarterly» (GQ) angehörte.

Ferdinand hingegen wurde als «Modeständer im positiven Sinn» gelobt: «Er ist der Held der Stunde, ein Fussballer, der sich nicht zu ernst nimmt», schwärmte GQ-Herausgeber Dylan Jones.

Mit Platz zwei auf der Liste der Schicksten wurde der elegante portugiesische Manager von Chelsea London, Jose Mourinho, belohnt. Dritter wurde der britische Schauspieler Jude Law («Alfie»), den die Zeitschrift als «modernen Cary Grant» bezeichnete. Der Sänger der schottischen Newcomer-Band «Franz Ferdinand», Alex Kapranos, landete noch vor Beckham auf Platz sieben.

Auf der ebenfalls am Dienstag veröffentlichten Liste der am schlechtesten gekleideten Prominenten waren unter anderem der britische Prinz William und Prinz Harry platziert. Letzterer hatte im vergangenen Jahr negative Schlagzeilen gemacht, als er in Nazi-Uniform auf einer Kostümparty erschien.

(sda)

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