Touchscreen für Macbooks? Apple soll daran arbeiten

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AppleBedienen wir Macbooks künftig per Touchscreen?

Werden Macbooks und iPads ähnlicher? Laut einem Bericht arbeitet Apple an Touchscreens für seine Notebooks. Das wäre eine krasse Abkehr vom bisherigen Credo des Unternehmens.

von
Tobias Bolzern
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Träumt er hier gerade vom Macbook-Touchscreen? Apple-Software-Chef Craig Federighi.

Träumt er hier gerade vom Macbook-Touchscreen? Apple-Software-Chef Craig Federighi.

Apple
Genau das soll der Hersteller laut einem Insider 2025 planen. Macbooks mit Touchscreen wären ein Novum. 

Genau das soll der Hersteller laut einem Insider 2025 planen. Macbooks mit Touchscreen wären ein Novum. 

REUTERS
Bisher setzt Apple unter anderem beim iPad auf Touch-Technologie. 

Bisher setzt Apple unter anderem beim iPad auf Touch-Technologie. 

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Darum gehts

  • Apple soll an Macs mit Touchscreen tüfteln, verrät ein Insider.

  • Das wäre eine Umkehr von der bisherigen Ansicht der Firma.

  • Die ersten Macbooks mit Touchscreen könnten 2025 kommen.

2025 könnte das erste Macbook mit Touchscreen auf den Markt kommen, schreibt Bloomberg.com in seinem Bericht. Mehrere Apple-Ingenieure sollen an dem Projekt beteiligt sein, was darauf hindeute, dass die Firma dies ernsthaft in Erwägung ziehe, berichtet ein Insider der Plattform. Eine Markteinführung sei dennoch alles andere als sicher, heisst es weiter. 

Während viele andere Hersteller wie HP, Dell, Lenovo und Samsung bei Windows-Notebooks schon seit Jahren auf Touchscreens setzen, war dies bei Apple nie ein Thema. Zwar versuchte der Hersteller 2016, mehr Bedienfunktionen zu bieten, und lancierte die Touchbar. 2021 wurde das Feature beim Macbook Pro allerdings wieder eingestellt. Denn die Haltung war klar: Wer mit dem Finger bedienen will, soll sich dafür ein iPad anschaffen. Apples Argumentation war, dass Macbooks und iPads unterschiedliche Bedienkonzepte haben.

Touchscreen: Apple ist skeptisch

Apple-CEO Tim Cook bezeichnete im Jahr 2012 die Verschmelzung von Tablets und Computern als verrückt. «Man kann einen Toaster und einen Kühlschrank kombinieren, aber das wird niemandem gefallen», sagte er. Schon sein Vorgänger, Apple-Mitgründer Steve Jobs, war demgegenüber skeptisch.

Eine Abkehr davon wäre also ein bedeutender Schritt für das Unternehmen. «Der Hersteller ist nun jedoch zunehmend unter Druck, sein Computer-Line-up so attraktiv wie möglich zu halten», schreibt Bloomberg.com. Gleichzeitig mit der Umstellung könnte auch die dahinterliegende Technologie angepasst werden. So sollen Bildschirme von Macbooks künftig OLED statt LCD sein. Diese bieten bessere Farben und Helligkeit.

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