Morde an Tieren geübt: Bedrohte Robert Durst Richterin mit Katzenkopf?
Aktualisiert

Morde an Tieren geübtBedrohte Robert Durst Richterin mit Katzenkopf?

Robert Durst soll einen Katzenkopf vor die Haustür einer Richterin gelegt haben. Ihre Theorie: Er tötete und zerteilte Tiere, bevor er Menschen ermordete.

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sut
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Robert Durst musste am Montag in New Orleans vor Gericht zu einem Kautionshearing antraben. Bild: 17. März 2015.

Robert Durst musste am Montag in New Orleans vor Gericht zu einem Kautionshearing antraben. Bild: 17. März 2015.

Keystone/AP/Gerald Herbert
Der Richter verweigerte dem Millionenerben einer Immobiliendynastie die Freilassung auf Kaution.

Der Richter verweigerte dem Millionenerben einer Immobiliendynastie die Freilassung auf Kaution.

Keystone/AP/Gerald Herbert
Derweil beschuldigt ihn die Ex-Richterin Susan Criss, er habe ihr den Kopf einet toten Katze vor die Haustür gelegt, um sie zu bedrohen.

Derweil beschuldigt ihn die Ex-Richterin Susan Criss, er habe ihr den Kopf einet toten Katze vor die Haustür gelegt, um sie zu bedrohen.

Screenshot Inside Edition

Für Susan Criss kam die erneute Verhaftung von Robert Durst am 14. März keinen Tag zu früh. Die ehemalige Richterin in Texas ist davon überzeugt, dass der millionenschwere Erbe der Durst-Immobiliendynastie ein Serienmörder ist, der es auch auf sie abgesehen hat. Dafür spreche ein abgeschnittener, gut erhaltener Katzenkopf vor ihrer Haustür.

Criss leitete als Richterin einen Mordprozess gegen Durst in Texas. Der heute 71-Jährige hatte zugegeben, 2003 in Galveston seinen Nachbarn Morris Black getötet und in Stücke geschnitten zu haben. Er versenkte die Leichenteile in der Bucht vor der Stadt, doch sie wurden später angeschwemmt. Im Prozess übernahmen die Geschworenen Dursts Rechtfertigung, er habe Black im Zuge eines Zweikampfs aus Notwehr getötet. Sie sprachen ihn des Mordes frei.

«Durst übte, wie man Menschen zerstückelt»

Für Ex-Richterin Criss ein Fehlurteil. «Ich glaube, Robert Durst ist ein Serienkiller», sagte sie in der Fernsehsendung «Inside Edition». Ihr Indiz ist der Katzenkopf, den sie nach dem Freispruch vor dem Eingang ihres Hauses fand. Dahinter steckte laut Criss der Mörder von Morris Black: «Ich bin überzeugt, dass es Robert Durst war.»

Für die Theorie der Frau spricht Dursts Geschichte als Serienkiller von Hunden. «Er hatte sieben Hunde, und er nannte jeden von ihnen Igor», sagte Criss im Interview. «Und sie starben alle an einem sehr bizarren und unnatürlichen Tod.» Die Ex-Richterin stellt einen Zusammenhang her zwischen den toten Hunden und Dursts Ehefrau Kathie, die ein paar Monate später 1982 spurlos verschwand. Sie glaubt, Durst habe seine Frau getötet und danach die Leiche zerstückelt. Mit den Hunden, sagt sie, «eignete er sich die Fertigkeit an, Menschen zu zerschneiden».

Bruder Douglas fühlt sich bedroht

Von den Hunden erzählt auch Robert Dursts Bruder Douglas. Zur «New York Times» sagte der Chef des Häuser-Imperiums Anfang Jahr, es habe sich um Alaskan Malamutes gehandelt, eine an Huskies erinnernde arktische Hunderasse. «Er hatte sieben von ihnen und sie starben alle innerhalb von sechs Monaten auf mysteriöse Weise an verschiedenen Ursachen.» Rückwirkend glaube er, der Bruder habe an diesen Hunden das Töten und Verschwindenlassen seiner Frau geübt, sagt Douglas Durst.

Der Immobilienmagnat fürchtet sich selbst vor seinem Bruder. Er erwähnt eine Tonbandaufzeichnung von 2001 aus einem Gefängnis in Pennsylvania. Darin erzählt Robert Durst am Besuchstag seiner Frau, wie er zum Haus des Bruders geschlichen sei und ins Fenster gespäht habe. Laut Douglas Durst verwendete er dann den Namen Igor als Verb für töten und sagte: «I want to Igor Douglas» – ich will Douglas töten.

Verhaftung nach «Geständnis»

Diesmal wurde Robert Durst des Mordes an seiner früheren Pressefrau Susan Berman angeklagt, nachdem die Autoren einer Dok-Serie über ihn auf verräterische Schriftspuren gestossen waren. Zudem zeichneten sie über ein eingeschaltetes Brustmikrofon auf, wie Durst nach einem Filminterview in der Toilette zu sich selbst murmelte: «Was habe ich getan? Sie alle getötet, natürlich.»

Durst erschien am Montag vor Gericht in New Orleans zu einer Kautionsanhörung. Richter Harry Cantrell entschied, Durst stelle eine Gefahr für die Öffentlichkeit dar und es bestehe ein Fluchtrisiko. Das Begehren nach einer Freilassung und Überstellung nach Kalifornien wurde abgewiesen.

Der Beitrag von «Inside Edtion» (auf Englisch):

(Quelle: Inside Edition)

Der Fall Robert Durst

Affäre mit Prudence Farrow und lebte in einer separaten Wohnung

Im November wird er verhaftet, weil er versucht hat, in einem Laden ein Pouletsalat-Sandwich, eine Zeitung und Heftpflaster zu stehlen, obwohl er 500 Dollar Bargeld auf sich trug. Eines der Heftpflaster hat er sich unter seine Nase geklebt. In seinem Wagen findet die Polizei 37'000 Dollar Bargeld, zwei Schusswaffen, Marihuana und den Fahrausweis von Black.

fünf Jahren Gefängnis verurteilt.

Richterin Susan Criss. Sie meldet ihn, worauf er wieder ins Gefängnis kommt.

definitiv frei.

Karen Mitchell. (Quelle: Wikipedia)

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