Kein Trinkgelage: Beerolympics: 500 Liter für «Spiel ohne Grenzen»

Aktualisiert

Kein TrinkgelageBeerolympics: 500 Liter für «Spiel ohne Grenzen»

An den Beerolympics sollen über 500 Liter Bier fliessen. Ein Trinkgelage sei es aber nicht, so die Veranstalter. Das Blaue Kreuz zweifelt dies an.

von
Raphael Labhart

Auf dem Hohfirst bei Waldkirch finden am 1. August die dritten Beerolympics statt. An dieser etwas speziellen Art von Olympiade messen sich rund 40 Zweierteams in verschiedenen Disziplinen und trinken dabei Bier. Vom Bierquiz bis hin zum Mass-Stossen sollen Bierexperten, aber auch Hobbysportler auf ihre Kosten kommen. «Mitmachen kann jeder, der den nötigen Durst und körperliches Geschick hat», so Mario Hug, Mediensprecher der Beerolympics.

Die Bier-Olympiade stösst aber nicht überall auf Begeisterung: «Mit einer solchen Veranstaltung wird dem Alkohol ein spielerisches und harmloses Image verpasst», sagt Werner Lieberherr, Geschäftsführer des Blauen Kreuzes St. Gallen-Appenzell. Und: Die Veranstalter müssten sich ihrer Verantwortung bewusst sein. «Uns geht es keinesfalls um die Glorifizierung des Alkohols», entgegnet Hug. Darum könnten auch nur Volljährige am Event teilnehmen. Dazu müsse niemand mehr als 1,2 Liter Bier trinken – die restliche Menge bis zum Maximalvolumen von zwei Litern könne auch als Mineral bezogen werden, so Hug

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