Behindertentaxi ist in Geldnöten
Aktualisiert

Behindertentaxi ist in Geldnöten

Der Behindertentransport im Kanton Bern steckt in der Klemme. Auf Anfang 2005 zieht die IV ihre Subventionen zurück. Damit verlieren die Fahrdienste die Hälfte ihrer Unterstützungsgelder. Es bleiben noch rund zwei Millionen pro Jahr, die der Kanton bezahlt.

«Viele Behinderte gehen kaum mehr aus dem Haus. Für einzelne droht nun eine Katastrophe», fürchtet Ronald Liechti von der Stiftung BTB. Die Fahrpreise müssen erhöht und das Angebot eingeschränkt werden. Auf einen Vorstoss, der Notmassnahmen und die Anerkennung des Behindertentransports als Teil des Öffentlichen Verkehrs fordert, antwortet der Regierungsrat: «Zur Finanzierung müssen kreative Lösungen gefunden werden.»

Was das heissen könnte, zeigt eine Aktion im Kanton Solothurn. Dort versteigern Künstler ihre Werke zugunsten der Behindertentransporte.

(mar)

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