Aktualisiert 20.04.2007 10:56

Behring klagt gegen Justiz

Der gescheiterte Finanzunternehmer Dieter Behring hat eine Anzeige wegen Urkundenfälschung gegen einen Beamten der Bundeskriminalpolizei, einen Staatsanwalt des Bundes sowie eine «unbekannte Täterschaft» eingereicht.

Weitere Angaben zu der Anzeige könne er aus taktischen Gründen nicht machen, sagte Behrings Anwalt Markus Raess am Freitag gegenüber der SDA: «Es geht ja auch noch um Beweissicherung.» Die Anzeige stehe aber im Zusammenhang mit der letzten Verhaftung Behrings, sagte der Anwalt.

Behring war am 6. März gemeinsam mit einem weiteren Verdächtigen festgenommen und rund zwei Wochen in Haft gesetzt worden. Wie er nach seiner Freilassung gegenüber der Zeitschrift «Weltwoche» sagte, sei er von den Behörden verdächtigt worden, «beträchtliche liquide Mittel» versteckt zu haben.

Ein erstes Mal hatte der ehemalige Fondsmanager, gegen den wegen Betrugs, Veruntreuung und Geldwäscherei ermittelt wird, von Oktober 2004 bis April 2005 in Untersuchungshaft gesessen. In den zusammengebrochenen Behring-Firmen dürften Anleger Gelder in Höhe von mehreren 100 Mio. Fr. verloren haben.

(sda)

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