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Umfrage zu hohen Benzinpreisen«Bei 4 Franken pro Liter würde ich auf den ÖV wechseln»

Die Benzinpreise in der Schweiz steigen und steigen. Mittlerweile zahlt man vielerorts bereits über zwei Franken pro Liter. Eine Zunahme, die Auto- und Töfffahrer ins Grübeln bringt.

Die Bleifrei-Preise sind vergangene Woche innert drei Tagen um neun Rappen pro Liter gestiegen. Die Diesel-Preise um 17 Rappen. Diese rekordverdächtige Preisexplosion spürt auch die Community. Weniger fahren oder vermehrt auf ÖV setzen, das ist der Konsens bei der Strassenumfrage von 20 Minuten. Die Schmerzensgrenze beim Benzinpreis liegt für viele zwischen drei bis vier Franken pro Liter. Wenn diese erreicht wird, werden Autoliebhaber wie Omedulla oder Töff-Enthusiast Fabio komplett auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen.

Die hohen Preise haben auch einen Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine, wie Mineralöl-Experte Erich Schwizer sagt: «Die Ukraine, beziehungsweise Russland, spielt sicherlich eine Rolle. Es gibt aber auch andere geopolitische Einflüsse. Im Moment ist die weltweite Nachfrage höher als das Angebot.» Ob die Preise weiter in die Höhe schiessen, sei schwierig zu beurteilen, denn nebst dem Öl selbst ist der Raffinerie-Markt auch ausschlaggebend. Dieser hat eigene Gesetze, Preisentwicklungen und Bedingungen.

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(Team Video News)

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