Aktualisiert 12.07.2019 11:57

Tschüss 33-cl-Dose

Bei Coop sind Coca-Cola-Dosen auf Schrumpfkurs

Der Detailhändler verkauft plötzlich kleinere Cola-Dosen aus Italien. Dabei solle es sich um einen Test handeln.

von
dob
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Coop verkauft seit kurzem in auserwählten Filialen kleinere Coca-Cola Dosen mit 25 Zentiliter Inhalt.

Coop verkauft seit kurzem in auserwählten Filialen kleinere Coca-Cola Dosen mit 25 Zentiliter Inhalt.

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Sowohl das Standard-Cola und als Cola Zero gibts bei Coop in der kleineren Dose. Sie kosten jeweils 70 Rappen.

Sowohl das Standard-Cola und als Cola Zero gibts bei Coop in der kleineren Dose. Sie kosten jeweils 70 Rappen.

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Die klassischen Dosen mit 33 Zentiliter Inhalt sind in den auserwählten Filialen verschwunden. Die Standard-Dosen kosten 75 Rappen.

Die klassischen Dosen mit 33 Zentiliter Inhalt sind in den auserwählten Filialen verschwunden. Die Standard-Dosen kosten 75 Rappen.

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Die Coca-Cola-Getränke werden immer kleiner: Bei Coop gibts seit kurzem in auserwählten Filialen Cola-Büchsen mit 25 Zentiliter Inhalt. Aus den Gestellen des Detailhändlers verschwunden ist die bisherige Standard-Grösse mit 33 Zentilitern, wie der «Blick» berichtet.

Die geschrumpfte Dose verkauft Coop für 70 Rappen, die grössere kostete bisher 75 Rappen. Bei dem neuen Format soll es sich nicht um eine versteckte Preiserhöhung handeln, sondern um einen Versuch. «Wir testen in 65 Hochfrequenz-Verkaufsstellen die Kundenakzeptanz von Coca-Cola Classic und Zero in 25-cl-Dosen», teilt eine Coop-Sprecherin gegenüber der Zeitung mit. Wie lange der Test gehen soll, will Coop nicht sagen.

Coop bezieht die kleinen Dosen aber nicht bei Coca-Cola Schweiz, sondern aus Italien. Entsprechend sind die Getränke auch auf Italienisch angeschrieben. Der Getränkehersteller in Brüttisellen will sich zum Vorgehen von Coop nicht äussern.

Versteckte Preiserhöhung bei PET-Flaschen

Es ist nicht das erste Mal, dass in der Schweiz plötzlich kleinere Coca-Cola-Getränke auftauchen. Offiziell hat der Getränkehersteller in diesem Jahr bereits seine Halbliter-PET-Flaschen aus dem Verkehr gezogen und verkauft nur noch 450-Milliliter-Flaschen zum gleichen Preis. Es handelt sich dabei um eine verstecke Preiserhöhung um 11 Prozent. Die Konsumenten zeigten sich verärgert und reagierten im Netzt mit einem Shitstorm. Auch die Detailhändler zofften sich mit dem Konzern über dessen Preispolitik.

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