Protonmail: Bei diesem E-Mail versteht die NSA nur Kauderwelsch

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ProtonmailBei diesem E-Mail versteht die NSA nur Kauderwelsch

Protonmail bietet eine sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Der Dienst wurde in der Schweiz mitentwickelt. Wer sich jetzt anmeldet, bekommt 1 GB Speicher.

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tob
«Wir können keine E-Mails mitlesen», sagt einer der Gründer von Protonmail, deren Server in der Schweiz stehen. (Bild: Protonmail)

«Wir können keine E-Mails mitlesen», sagt einer der Gründer von Protonmail, deren Server in der Schweiz stehen. (Bild: Protonmail)

Nach den Enthüllungen von Whistleblower Edward Snowden haben Forscher des Cern und des Massachusetts Institute of Technology (MIT) die Köpfe zusammengesteckt und den E-Mail-Dienst Protonmail ins Leben gerufen.

Der Dienst, dessen Server in der Schweiz stehen, ist kostenlos und bietet eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. «Wir verschlüsseln die Daten noch im Browser, also bevor sie auf unseren Servern sind», sagt Andy Yen, einer der Mitgründer gegenüber Forbes.com. Im Prinzip wird dabei der Key für die Verschlüsselung von der zuvor verschlüsselten Nachricht getrennt. «Für uns gibt es absolut keine Möglichkeit, die originale Nachricht anzeigen zu lassen – auch Behörden können das nicht», so Yen.

Trotz Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist der Webdienst einfach in der Handhabung, weil man sich nicht etwa wie bei PGP mit den Schlüsseln selbst herumschlagen muss. Bisher war der Dienst nur eingeschränkt als Beta-Version nutzbar. Rund 500'000 Leute haben sich bereits registriert. Doch aktuell kann sich jeder für den Dienst anmelden. Wer sich bis zum 17. Juni registriert, bekommt zudem 1 GB Speicherplatz.

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