16.08.2019 02:51

St. GallenBei diesem Völkerball gibt es kein Mobbing

Am Samstag gibt es am St. Galler Fest eine E-Sport-Premiere. Das erste Mal wird in der Schweiz um den Hado-Meistertitel gespielt.

von
maw
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Hado, das virtuelle Völkerballspiel, hat den Weg von Japan in die Schweiz gefunden.

Hado, das virtuelle Völkerballspiel, hat den Weg von Japan in die Schweiz gefunden.

epikk
Am Samstag (17.08.2019) im Rahmen des St. Galler Fest veranstaltet epikk gemeinsam mit IT rockt! und Digital Sports Hub Switzerland (DSHS) am Gallusplatz den Side-Event «Hado-Master – Das Völkerball der Zukunft».

Am Samstag (17.08.2019) im Rahmen des St. Galler Fest veranstaltet epikk gemeinsam mit IT rockt! und Digital Sports Hub Switzerland (DSHS) am Gallusplatz den Side-Event «Hado-Master – Das Völkerball der Zukunft».

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Das Turnier findet am Gallusplatz im Zelt 551 statt. Die Anmeldungen werden sogar vor Ort noch entgegen genommen.

Das Turnier findet am Gallusplatz im Zelt 551 statt. Die Anmeldungen werden sogar vor Ort noch entgegen genommen.

epikk

Diesen Sommer ist das traditionelle Völkerball in Verruf geraten. So soll Völkerball nicht etwa den Teamgeist der Schüler fordern, sondern die Unterdrückung. «Was die Schüler dabei lernen, ist, dass es okay ist, die ‹anderen› zu verletzen. Das ist menschenverachtend», äussert sich eine Wissenschaftlerin gegenüber der «Washington Post».

Nun gibt es aber eine Alternative dazu. Hado, das virtuelle Völkerballspiel, hat den Weg von Japan in die Schweiz gefunden.

«Beim virtuellen Völkerball fällt der Schmerz des Aufpralls und die Wucht der Bälle komplett weg, da alle Aktionen lediglich animiert sind», so Remo Bügler, CEO von epikk. Dies würde den Spass am Spiel wieder hervorheben. «Durch die Hektik und das taktische Denken ist es auch nicht möglich sich auf eine Person zu konzentrieren, man muss wieder im Team spielen», so Bügler. Somit sei kein Mobbing möglich.

Und so funktioniert es

Um das virtuelle Völkerball in der Schweiz populär zu machen veranstaltet epikk am kommenden Samstag im Rahmen des St. Galler Fest gemeinsam mit IT rockt! und Digital Sports Hub Switzerland (DSHS) am Gallusplatz den Side-Event «Hado-Master – Das Völkerball der Zukunft». «Hado ist der weltweit erste physische digitale Sport, der die Technologie der erweiterten Realität (AR) verwendet», erklärt Bügler.

Die Spieler tragen eine AR-Brille, mit der das Blickfeld gefilmt wird und zusätzlich zeigt sie die digitalen Inhalte des Spiels. Heisst: Erst durch die Brille sieht man das Spielfeld und die Bälle. An dem Arm, mit dem man spielt, ist ein Display montiert, auf dem die Spieleinstellungen bearbeitet werden können. Man kann sich mit sechs sogenannten «Skillpunkten» in vier Kategorien spezialisieren. Die Geschwindigkeit, Grösse und Nachladegeschwindigkeit der Bälle, sowie die Stärke des Schildes können so der Taktik des Teams angepasst werden. Insgesamt stehen fünf Bälle zur Verfügung bis Nachgeladen werden muss.

Bei diesem Völkerball gibt es kein Mobbing

Am Samstag gibt es am St. Galler Fest eine E-Sport Premiere. Das erste Mal wird in der Schweiz um den Hado-Meistertitel gespielt.
(Video: Epikk)

Hier kann man sehen, wie das Spiel gespielt wird.

Bis zu sechs Spieler treten während je 80 Sekunden gegeneinander an. «Teamplay und Kreativität sind dabei sehr wichtig», so Bügler. Da grundsätzlich in Dreierteams gespielt wird, müsse man sich absprechen, wer für die Offensive und wer für die Defensive zuständig sei.

Im Rahmen des St. Galler Fests kann man am Samstag zwischen 15.30 Uhr und 17 Uhr in Drei-Mann-Teams am Turnier um den Meistertitel kämpfen. Dabei muss das Trio siegreich durch die Qualifikationsrunden gelangen. Anschliessend folgt zwischen 18 Uhr und 19 Uhr das Final. Für Interessierte, ohne Absicht am Turnier teilzunehmen, gibt es zwischen 13 Uhr und 14.30 Uhr die Chance den E-Völkerball zutesten. Der Preis pro Person für drei Spiele liegt bei fünf Franken. Die Anmeldung für das Turnier kostet 15 Franken, wobei jede zuvor gespielte Runde für 5 Franken von der Turniergebühren abgezogen wird. Anmeldungen werden sogar noch vor Ort angenommen.

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