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Minus 102 StellenBei diesen Sendungen spart das SRF

Bis 2018 muss die SRG 50 Millionen Franken einsparen. Jetzt ist klar, bei welchen Sendungen Stellen gestrichen werden.

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los

Lange war unklar, bei welchen Redaktionen das SRF konkret sparen muss. Bekannt war seit letzter Woche, dass das Schweizer Radio und Fernsehen und die Produktionsfirma TPC insgesamt 102 Stellen streichen. Nun ist raus, welche Formate den Gürtel enger schnallen müssen.

Während laut dem Branchenportal persoenlich.com bei der «Tagesschau» ganze 200 Stellenprozente wegfallen werden, gibt es bei «10vor10» offenbar lediglich eine kleine Reduktion bei der Produktionsassistenz. Was das konkret bedeutet, ist noch immer nicht klar. Fest steht hingegen, dass dem Politmagazin «Rundschau» 40 Stellenprozente gestrichen werden.

Bei «Schawinski» bleibt alles beim Alten

Mit weniger Ressourcen muss künftig auch die People-Sendung «Glanz & Gloria» auskommen: Zwei Stellen fallen weg. Eine halbe Stelle beziehungsweise 50 Stellenprozente muss das Konsumentenschutz-Magazin «Kassensturz» abgeben. Mit 160 Stellenprozenten und sechs Ausgaben weniger pro Jahr trifft die Sparmassnahme auch die Gesundheitssendung «Puls». Als Sieger der grossen Sparrunde gehen die «Arena», «Schweiz aktuell», der «Club» sowie «Schawinski» hervor – in diesen Sendungen sind angeblich keine personellen Einsparungen geplant.

Wie sieht es beim Radio aus? «Auch im Radio werden Sparmassnahmen umgesetzt – allerdings wird dies für das Publikum im Angebot nicht spürbar», sagt Andrea Wenger, Leiterin Media Relations SRF, zu 20 Minuten.

Wie Persoenlich.com berichtet, soll der Abbau der Stellen voraussichtlich Ende 2016 abgeschlossen sein.

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