16.09.2020 11:09

Geldtresor Champions LeagueBei einer Pleite bleiben die 25 Millionen Franken für YB unerreichbar

Für den Schweizer Meister steht heute Mittwoch in der 3. Runde der Champions-League-Qualifikation viel auf dem Spiel.

von
Dominic Wuillemin
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Lockere Stimmung im Training: YB vor dem Quali-Match gegen Midtjylland.

Lockere Stimmung im Training: YB vor dem Quali-Match gegen Midtjylland.

Foto: Claudio de Capitani (freshfocus)
Ist zuversichtlich: YB-Trainer Gerardo Seoane.

Ist zuversichtlich: YB-Trainer Gerardo Seoane.

Foto: Claudio de Capitani (freshfocus)
Will seinen Kasten gegen die Dänen sauber halten: Goalie David von Ballmoos.

Will seinen Kasten gegen die Dänen sauber halten: Goalie David von Ballmoos.

Foto: Claudio de Capitani (freshfocus)

Darum gehts

  • Die Young Boys treffen in der 3. Qualifikationsrunde der Champions League auf den FC Midtjylland.
  • Die Berner wollen zum zweiten Mal in die Gruppenphase des europäischen Wettbewerbs einziehen.
  • Mindestens 25 Millionen Franken würde YB dort kassieren. Geld, dass man in Corona-Zeiten nur zu gut brauchen könnte.

Medienkonferenz vor dem Spiel gegen den FC Midtjylland vor die Kamera eines dänischen TV-Senders. Ein paar Fragen, dann heisst es wieder: Maske auf. Das Protokoll der Uefa ist strikt. YB darf das Hotel während des Aufenthalts in Dänemark nur fürs Training und Spiel verlassen, eine Joggingrunde liegt selbst für Mitglieder des Trainerstabs nicht drin.

Es sind spezielle Zeiten, in denen die Young Boys versuchen, zum zweiten Mal nach 2018 die Champions League zu erreichen. Zeiten, in denen die dritte Qualifikationsrunde gegen den dänischen Meister Finalcharakter erhält, weil sie ohne Rückspiel ausgetragen wird. YB-Geschäftsführer Wanja Greuel, der nicht mitgereist ist, da die Uefa vorschreibt, die Delegation so klein wie möglich zu halten, spricht am Telefon von einer «extremen Ausgangslage».

Besiegen die Berner den FC Midtjylland und erreichen nach Hin- und Rückspiel im Playoff gegen Slavia Prag die Gruppenphase der Champions League, werden sie mindestens rund 25 Millionen Franken einnehmen. Verlieren sie aber heute und unterliegen dann im Playoff zur Europa League, das am 1. Oktober mit nur einer Partie ausgetragen wird, bliebe für sie so gut wie gar nichts übrig. Greuel unterstreicht die Bedeutung, wenn er sagt: «Sollten wir uns für die Champions League qualifizieren, könnten wir von einem finanziell guten Jahr sprechen – Corona hin oder her.»

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17 Kommentare
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Triple2020

16.09.2020, 14:44

Aufgehts YB.. Gegen solche Teams muss man Gewinnen. Viel Glück ✊

Zumbo

16.09.2020, 14:07

YB gewinnt zwar verdient die Meisterschaft aber Europäisch würde ich lieber dem FCB den Vortritt lassen. Es käme der Schweiz sicher gelegener. Gruss aus Züri

Basel

16.09.2020, 12:41

Nicht nur Qualifizieren sondern auch mal Punkte in der Gruppenphase holen.