Jeremy Irons: «Bei euch gibt es viele Jungfrauen»
Aktualisiert

Jeremy Irons«Bei euch gibt es viele Jungfrauen»

20 Minuten hat Hollywoodstar Jeremy Irons zum Drehbeginn von «Nachtzug in Lissabon» in Bern getroffen. Er ist von der Bundesstadt begeistert.

von
Catharina Steiner

Der Brite war zwar nur drei Tage in Bern – ausgehalten hätte er es aber länger. «Die Stadt ist wunderschön. Die Brücken, der Fluss, die Architektur. Ich bin in der Sonne gesessen, habe Zeitung gelesen und geraucht», schwärmt der charismatische Schauspieler. «Und super einkaufen kann man in Bern auch.»

«Ich liebe Raclette und das, was ihr mit eurem Fleisch anstellt.»

In der Verfilmung des gleichnamigen Romans vom Schweizer Autor Peter Bieri schlüpft der 63-Jährige in die Rolle eines Berner Lehrers, der eines Tages aus seinem Alltag ausbricht. «Ich glaube, er ist typisch schweizerisch. Sein Leben verläuft in geregelten Bahnen, wie die Gleise eines ­Zuges», so Irons zu 20 Minuten. Ganz anders als bei ihm. «Ich bin ein Roma, ein ewig Reisender», sagt er. Sich in die Rolle eines Schweizers hineinzuversetzen, fiel ihm – den Sternen sei Dank – dennoch nicht schwer. «Ich bin im Sternzeichen Jungfrau geboren, deshalb bin ich sehr organisiert. Und bei euch muss es ganz schön viele Jungfrauen geben, so gut wie hier alles funktioniert», scherzt Irons.

Auch wenn das Filmteam nun nach Portugal weiterzieht – privat kommt Irons sicher bald zurück in die Schweiz. Oft besucht er Freunde am Genfersee oder geht nach St. Moritz zum Skifahren. Und er mag die Schweizer Küche: «Ich liebe Raclette und das, was ihr mit eurem Fleisch anstellt.»

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