Bei Familie Hürbin zuhause herrscht das grosse Krabbeln
Aktualisiert

Bei Familie Hürbin zuhause herrscht das grosse Krabbeln

Bei Familie Hürbin dreht sich alles um Insekten: Vater Bernhard züchtet Hummeln, Tochter Carine Schmetterlinge und Sohn Philippe Käfer.

Schon als Kind schleppte Bernhard Hürbin aus Rheinfelden Hummelnester mit nach Hause. «Hummeln sind toll zum Beobachten», meint der 52-Jährige. Im letzten Jahr kaufte Hürbin zwei Hummel-Nistkästen, um die Insekten selber zu züchten.

Der Trick dabei: Im März muss er eine Hummelkönigin einfangen. Wenn diese den mit Hobelspänen und Polsterwolle ausgestatteten Nistkasten akzeptiert, gründet sie darin ein Volk.

Für Hürbin gibt es dann keine Arbeit mehr. Er kontrolliert den Kasten aber regelmässig auf Schädlinge wie Wachsmotten und füttert die Hummeln bei Schlechtwetter-Perioden mit Zuckerlösung.

«Mir gefällt die Farbenvielfalt der Schmetterlinge», sagt dagegen Tochter Carine. Seit drei Jahren züchtet die Zehnjährige die bunten Falter. Im Frühling sammelt sie die Raupen ein und zieht sie in einem selbst gebastelten Kasten auf. 40 Kleine Füchse waren es allein in diesem Jahr. Das Wissen dazu hat sich das Mädchen aus Büchern angeeignet.

«Carine liest ganze Naturführer», berichtet Mutter Catherine. Auch Sohn Philippe (13) kam bereits auf den Geschmack: In diesem Jahr züchtete er zum ersten Mal Marienkäfer. «Wir sind eine glückliche Insektenfamilie», so der Vater.

Sabine Knosala

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