Nächtlicher Angriff: Bei Hertha ist die Sau los

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Nächtlicher AngriffBei Hertha ist die Sau los

Sportlich gesehen läuft es bei Bundesligist Hertha BSC und seinem Schweizer Trainer Lucien Favre derzeit nicht gerade rund. Und ausgerechnet jetzt tauchen auch noch tierische Probleme auf.

von
mon

Nach vier Spieltagen in der neuen Bundesliga-Saison befinden sich die Berliner mit lediglich drei Punkten auf dem Konto auf dem drittletzten Platz der Tabelle. Und das nachdem die Jungs von Lucien Favre in der vergangenen Spielzeit zwischenzeitlich gar als heimliche Titelfavoriten galten.

Um den misslungenen Saisonstart zu korrigieren, ist bei der Hertha also fleissig trainieren angesagt. Doch das könnte derzeit schwierig werden - denn die Berliner haben mit einem tierischen Problem zu kämpfen: Wildschweine haben sich laut dem «Berliner Kurier» über das Trainingsgelände des Bundesligisten hergemacht und einen umgepflügten Rasen hinterlassen. Ein Stadtjäger musste ausrücken und die zwei ungebetenen Gäste erledigen.

Altes Problem

Schon seit Jahren kämpft man in Berlin offenbar mit diesem Problem. Auch Maulwürfe würden sich gerne mal durchs Erdreich der Blau-Weissen graben. «Vor Jahren haben wir rund um das Gelände 60 Zentimeter tiefe Zäune eingesetzt», sagt Lutz Imhof vom Olympiapark Berlin. Aber durch Baumassnahmen sei an einigen Stellen nur noch ein Maschendrahtzaun vorhanden. «Und der hält kein Wildschwein ab.» Auch das Bewässern des Rasens bei heissen Temperaturen trage seinen Teil bei, denn dadurch würden die Würmer nach oben kriechen. Imhof: «Das wittern natürlich die Wildschweine.»

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