30.07.2020 17:42

Weeend-Ausflugstipp

Bei Hitze und bei Regen: der Zauber des Maggiatals

Wie erholt man sich an einem heissen Sommertag am allerbesten? Ganz einfach, indem man sich in einem Fluss oder in einem See abkühlt. Beispielsweise im Maggiatal. Doch auch in der Sonnenstube scheint nicht jeden Tag die Sonne. Reisebloggerin Ellen Gromann zeigt uns, dass dieses Tal auch an wolkenverhangenen Tagen seinen Reiz hat.

von
Martin Hoch

Badeplätze entlang der Maggia

Das Tessin bietet für Sonnenhungrige und solche, die eine Abkühlung suchen, unzählige Möglichkeiten. Hier gibt es neben den normalen Strandbädern an den Seen auch einige ganz besondere und spektakuläre Badeplätze.

Eigentlich muss man nur ein wenig rechts und links der üblichen Pfade gehen, um sie zu finden. Wir haben uns im Maggiatal auf die Suche gemacht. Doch Petrus hat uns Regen vorbeigeschickt – ja, die Sonne scheint selbst in der Sonnenstube der Schweiz nicht immer. Ins kühle Wasser begaben wir uns an den Badeplätze also nicht. Begeistert haben sie uns trotzdem. Das Maggiatal hat auch bei Regenwetter durchaus seine Reize.

Abgelege Plätze
Abgelege Plätze

Wer die abgetretenen Pfade verlässt, findet im Maggiatal idyllische Badeplätze.

Ellen Gromann

Die Maggia entspringt auf dem Berg Cristllina. Nach rund 56 km mündet sie in den Lago Maggiore. Mal fliesst sie ruhig und leicht plätschernd über Kieselsteine durch das Tal, mal fast lautlos über Sandboden, mal rauscht sie wild und tosend durch steile, ausgewaschene Felswände.

Reisebloggerin Ellen Gromann
Reisebloggerin Ellen Gromann

Ellen Gromann ist leidenschaftliche Globetrotterin. Sie liebt es, Landschaften zu entdecken, neue Kulturen und Menschen kennenzulernen. Genauso begeistert bereist sie die Schweiz und teilt ihre Erlebnisse auf ihrem Blog. Patotra.com

Patotra
Wilde Natur
Wilde Natur

Mal fliesst das Wasser gemächlich, mal stürzt es tosend die Felswände hinunter.

Ellen Gromann

Entlang ihres Laufes finden sich zahlreiche Plätze, um sich im türkisblauen Wasser zu erfrischen. Vom breiten, familienfreundlichen Sandstrand bis zum Bad unter einem Wasserfall findet hier jeder sein Lieblingsplätzchen.

Uns haben ganz besonders die Wasserfälle begeistert. Sehr spektakulär fanden wir den Pool im Wald bei Aurigeno. Hier fühlt es sich beinahe an, als wäre man irgendwo im tropischen Dschungel unterwegs. Nur die Wassertemperatur spielt bei dieser Vorstellung nicht ganz mit. Dafür erfrischt das Wasser bei Hitze bestimmt wunderbar!

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Cascata Cadumpan
Cascata Cadumpan

Der Wasserfall bei Aurigeno – als befände man sich in einem tropischen Dschungel.

Ellen Gromann
Sandstrand
Sandstrand

Dieser kleine Sandstrand befindet sich bei Avegno.

Ellen Gromann
Kitschig schön
Kitschig schön

Diese Pools befinden sich im wilden Val Bavona (nördlich in der Verlängerung des Maggiatals.)

Ellen Gromann

Es lohnt sich also, auf Entdeckungstour nach lauschigen Badeplätzen zu gehen. Ob bei Sonnenschein oder auch an etwas trüberen Tagen.

Hier gibts leckeres Essen

Baden macht bekanntlich hungrig, also habe ich euch noch zwei Einkehrtipps mitgebracht:

Sehr urig und gut speist man im Grotto Amercica in Ponte Brolla.

Wer weiter das Tal hinauffahren möchte, was ich nur empfehlen kann, der sollte unbedingt einen Abstecher ins Val Bavona machen. Beim Wasserfall von Foroglio bekommt man im Restaurant La Froda gute regionale Küche serviert, mit Blick auf den Wasserfall.

Natur pur
Natur pur

Das Val Bavona besticht durch archaische Natur – ein Ausflug vom Maggiatal ins Val Bavona lohnt sich.

Ellen Gromann

Packt eure Quietscheente und das Badetuch ein und dann nichts wie ab ans Wasser! Aber bitte: nehmt euren Müll wieder mit, respektiert die Natur und unterschätzt niemals die Kraft des Wassers!

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13 Kommentare
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Rösli Tell dazu

31.07.2020, 14:00

Ich habe Mitleid mit den Tessinern! Wenn mir bei einer durch Gras teampeln würde, gäb's warme Luft am ...

Drmed Pahnke

31.07.2020, 13:52

Klimaanlage einschalten und gut ist! Was soll die sinnfreie Herumreiserei? Wollen Sie die Pandemie um jeden Preis noch weiter anfeuern?

Vallebavona

31.07.2020, 11:47

Nur weil eine gelangweilte Bloggerin wieder einmal etwas Aufmerksamkeit braucht werden die letzten einsamen Täler auch noch beworben, dass auch dort auf keinem Fall der Touristenstrom ausbleibt. Gratuliere!