75 Falschparker an Länderspiel gebüsst - Bei Hunderten Falschparkierern drückte die Polizei beide Augen zu
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75 Falschparker an Länderspiel gebüsstBei Hunderten Falschparkierern drückte die Polizei beide Augen zu

Die Basler Kantonspolizei hat am Sonntagabend in Zusammenhang mit dem Fussballänderspiel Schweiz-Italien 75 Falschparkierer gebüsst. Und das waren nur die besonders krassen Fälle.

von
Lukas Hausendorf
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Volles Haus im St. Jakob-Park am Sonntagabend: Über 30’000 Fans sahen sich das WM-Qualifikationsspiel zwischen der Schweiz und Italien an.

Volles Haus im St. Jakob-Park am Sonntagabend: Über 30’000 Fans sahen sich das WM-Qualifikationsspiel zwischen der Schweiz und Italien an.

REUTERS
Viele Supporterinnen und Supporter reisten mit dem Auto an. Deutlich mehr, als es freie Parkplätze gegeben hätte. In einer Mitteilung vom Montag spricht die Basler Kantonspolizei von «Hunderten von Falschparkerinnen und Falschparkern» in der weiteren Umgebung des Stadions.

Viele Supporterinnen und Supporter reisten mit dem Auto an. Deutlich mehr, als es freie Parkplätze gegeben hätte. In einer Mitteilung vom Montag spricht die Basler Kantonspolizei von «Hunderten von Falschparkerinnen und Falschparkern» in der weiteren Umgebung des Stadions.

AFP
Gebüsst wurden aber nur 75, die «ihr Auto stark behindernd oder gar gefährdend abgestellt hatten», wie die Basler Kantonspolizei am Montag mitteilte. So zum Beispiel vor Ausfahrten oder in der Nähe von Kreuzungen.

Gebüsst wurden aber nur 75, die «ihr Auto stark behindernd oder gar gefährdend abgestellt hatten», wie die Basler Kantonspolizei am Montag mitteilte. So zum Beispiel vor Ausfahrten oder in der Nähe von Kreuzungen.

JSD BS

Darum gehts

  • An das Fussballspiel zwischen der Schweiz und Italien reisten zahlreiche Fans mit dem Auto an.

  • Die Polizei stellte in der Folge Hunderte Falschparkierer und -parkiererinnen fest, büsste aber nur die wenigsten.

  • 75 stellten ihr Fahrzeug aber so stark behindernd oder gar gefährdend ab, dass die Polizei nicht beide Augen schliessen konnte.

Ausverkauftes Haus zum Länderspielkracher Schweiz-Italien am Sonntagabend in Basel. Über 30’000 Zuschauerinnen und Zuschauer sahen, wie sich die Schweizer Nati mit viel Herzblut und einem überragenden Yann Sommer im Tor ein Remis gegen Italien erkämpft hatte. Viele der Fans folgten allerdings nicht der Empfehlung von Fussballverband und Behörden mit dem öffentlichen Verkehr anzureisen und nahmen stattdessen ihr Auto. Es parkten mehr, als es Parkplätze rund um den St. Jakob-Park hatte.

In einer Mitteilung vom Montag spricht die Basler Kantonspolizei von «Hunderten von Falschparkerinnen und -parkern» in der weiteren Umgebung des Stadions. Gebüsst wurden aber nur 75, die «ihr Auto stark behindernd oder gar gefährdend abgestellt hatten», wie die Basler Kantonspolizei am Montag mitteilte. So zum Beispiel vor Ausfahrten oder in der Nähe von Kreuzungen. Diese Autos hätte man auch abschleppen können. Die Polizei verzichtete aber «aus Gründen der Verhältnismässigkeit» darauf, wie Sprecher Toprak Yerguz auf Nachfrage erklärte. «Wir durften ja davon ausgehen, dass diese Fahrzeuge nach dem Spiel wieder weggefahren werden.»

Und die anderen Hunderten Falschparker und -parkerinnen liess die Polizei einfach links liegen? «Wir waren tatsächlich sehr kulant», sagt Yerguz. Man hätte die Staatskasse füllen können, das sei aber nicht verhältnismässig gewesen. So habe man nur die krassen Fälle gebüsst und die einfachen Verstösse ignoriert.

Für die Zukunft sollten sich Fussballfans aber nicht allzu viel Hoffnungen machen, dass die Polizei in Basel beide Augen zudrückt.

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