Sven Epiney: «Bei uns laufen intern schon Wetten»
Aktualisiert

Sven Epiney«Bei uns laufen intern schon Wetten»

Am Sonntag startet die vierte Staffel von «Die grössten Schweizer Hits». 20 Minuten sprach mit Moderator Sven Epiney (37).

von
Niklaus Riegg

Dieses Jahr stehen bei «Die grös­sten Schweizer Hits» zum ersten Mal aktuelle Songs im Zentrum. Wie wichtig ist dir die Schweizer Musikszene?

Sven Epiney: Ich bin mit Züri West aufgewachsen. Und weil ich bei DRS 3 arbeite, komme ich gar nicht darum herum, die Szene zu verfolgen. Ich bin stolz darauf, mit «Schweizer Hits» etwas dazu bei­zutragen.

Inwiefern?

Endlich bekommt die Musik­szene eine grosse Plattform! Dank spezieller Zusammenarbeit wie damals mit Bligg und der Streichmusik ­Alder gibt die Sendung auch neue Impulse.

Bligg, der heuer gleich dreimal nominiert ist, hat dank «Schweizer Hits» einen zweiten Frühling erlebt. Was ist dieses Mal geplant?

Das kann ich nicht sagen, so gern ich auch würde. Aber Beni, Roman und Francine sollen ja überrascht werden. Und das wäre dahin, wenn ich jetzt alles ausplaudern würde.

Freust du dich eigentlich ­darauf, die drei wiederzusehen?

Und wie! Die Stimmung bei uns ist einfach besonders. Wir gingen letztes Jahr sehr wehmütig auseinander.

Wer gewinnt dieses Jahr?

Es laufen intern schon Wetten. Aber es wäre doch sehr ­gemein, wenn ich hier meinen Favoriten nennen würde.

«Die grössten Schweizer Hits», ab Sonntag, 20.05 Uhr auf SF 1.

Kilchsperger: Leise Kritik am SF

Auch Roman Kilchsperger (39) sitzt bei «Die grössten Schweizer Hits» wieder auf dem Sofa und kommentiert das Geschehen. In einem «Sonntag»-Interview meinte er zur Lebensdauer der Sendung: «Man schaut sie nach wie vor ganz gern, auch wenn sie nicht mehr ein absolutes Must ist.» Und: «Es kann tatsächlich der Eindruck entstehen, dass man sich bei SF etwas zu lange an Sendungen klammert, die funktionieren.» Über seine Mitstreiterin Francine Jordi: «Mit ihr verbringt man nicht eine wilde Nacht, sondern man heiratet sie.» Über seine Partnerin Viola: «Ich bin aus tiefstem Herzen verliebt.» Über seinen Vater: «Wir hatten etwa 14 Jahre keinen Kontakt. Inzwischen sehen wir uns gelegentlich auf ein Bier.»

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