Bei Vortrag: Drogenfahnder schoss sich selber ins Bein
Aktualisiert

Bei Vortrag: Drogenfahnder schoss sich selber ins Bein

Ein US-Drogenfahnder schoss sich bei einem Vortrag vor einer Schulklasse selber ins Bein. Weil er zum Gespött der Nation wurde, hat er jetzt die US-Regierung verklagt.

Ein Video des Unfalls kursiert im Internet. Der Clip zeigt, wie Lee Paige eine Schulklasse über die Gefahren von Schusswaffen aufklärt. Der Agent der US-Drogenfahndungsbehörde DEA präsentiert den Jugendlichen eine Pistole Kaliber .40 der Marke Glock und sagt, er sei der einzige im Raum, der mit einer solchen Kanone umgehen könne. Sekunden später löst sich ein Schuss, die Kugel verletzt Paige am Bein. Der Clip entwickelte sich im Internet zum Renner und wurde auch in der «Jay Leno»-Show gezeigt.

Doch Paige ist am Boden zerstört. Wegen des Videos werde er in der Öffentlichkeit verhöhnt und könne wegen seiner Bekanntheit nicht mehr als verdeckter Ermittler arbeiten, sagt der 45-Jährige. Jetzt hat er reagiert und die US-Regierung verklagt. Paige wirft der DEA vor, das Video der Öffentlichkeit zugänglich gemacht zu haben. Ein Zuschauer habe den Vortrag im April 2004 in der Schule in Florida gefilmt und das Band der DEA übergeben. Von dort sei das Video ins Internet gelangt.

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