St. Gallen: Beim falschen Licht droht eine Busse, nur ohne ist noch teurer
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St. GallenBeim falschen Licht droht eine Busse, nur ohne ist noch teurer

Das richtige Licht zur richtigen Zeit sorgt für manchen Verkehrsteilnehmer für Unsicherheit. In einem Ratgeber schafft die Kantonspolizei St. Gallen nun Klarheit.

von
Tabea Waser
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Bei den Verkehrsteilnehmenden herrscht teilweise Ratlosigkeit, wann am Motorfahrzeug welches Licht eingeschaltet werden muss. Der Kapo-Ratgeber schafft Klarheit.

Bei den Verkehrsteilnehmenden herrscht teilweise Ratlosigkeit, wann am Motorfahrzeug welches Licht eingeschaltet werden muss. Der Kapo-Ratgeber schafft Klarheit.

Symbolbild Kapo SG
Grundsätzlich gilt: Alle Motorfahrzeuge müssen während der Fahrt das Licht eingeschaltet haben.

Grundsätzlich gilt: Alle Motorfahrzeuge müssen während der Fahrt das Licht eingeschaltet haben.

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Vom Beginn der Abenddämmerung bis zur Tageshelle, bei schlechten Sichtverhältnissen und in Tunneln sind während der Fahrt die Abblendlichter zu verwenden. 

Vom Beginn der Abenddämmerung bis zur Tageshelle, bei schlechten Sichtverhältnissen und in Tunneln sind während der Fahrt die Abblendlichter zu verwenden.

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Darum gehts

  • Verkehrsteilnehmer wissen teilweise nicht, wann welches Licht angeschaltet werden muss.

  • Die Kantonspolizei St. Gallen erklärt dies nun in einem Ratgeber.

  • Bei Missachtung drohen Bussen.

Tagfahrlicht, Abblendlicht oder doch Nebellicht? «Besonders in der dunklen Jahreszeit ist es von grosser Bedeutung, dass die Verkehrsteilnehmenden das richtige Licht an ihren Fahrzeugen einschalten. Somit kann die Verkehrssicherheit erhöht und die Anzahl an Unfällen reduziert werden», heisst es am Mittwoch auf der Facebook-Seite der Kantonspolizei St. Gallen.

Grundsätzlich gilt, dass alle Motorfahrzeuge während der Fahrt das Licht eingeschaltet haben müssen. Vom Beginn der Abenddämmerung bis zur Tageshelle, bei schlechten Sichtverhältnissen und in Tunneln sind während der Fahrt die Abblendlichter zu verwenden.

Bei Fahrzeugen ohne Abblendlicht sind die für die entsprechende Fahrzeugart vorgeschriebenen Lichter zu verwenden, heisst es im kürzlich veröffentlichten Kapo-Ratgeber.

Andere Fahrzeuge, wie beispielsweise Velos, müssen von der Abenddämmerung bis zur Tageshelle sowie bei schlechten Sichtverhältnissen mittels Licht sichtbar gemacht werden.

Nebellichter und Nebelschlusslichter

Nebellichter und Nebelschlusslichter dürfen laut Kapo SG nur verwendet werden, wenn die Sicht wegen Nebels, Schneetreibens oder starken Regens erheblich eingeschränkt ist.

Diese Lichter müssen ein breitstrahlendes, nach oben gut abgegrenztes Licht erzeugen; sie dürfen nur zu den Standlichtern, den Abblendlichtern, den Fernlichtern oder einer Kombination dieser Lichter zugeschaltet werden. Der obere Rand ihrer Leuchtfläche darf nicht über jenem der Abblendlichter liegen.

Bussen

Bei nicht eingeschaltetem Licht an Motofahrzeugen drohen Bussen:

- Fahren ohne Licht tagsüber: 40 Franken

- Fahren ohne Licht bei beleuchteter Strasse, nachts: 60 Franken

- Fahren ohne Licht in einem beleuchteten Tunnel: 60 Franken

Das Fahren mit Standlicht oder mit Tagfahrlicht kostet

- bei beleuchteter Strasse nachts: 40 Franken

- in einem beleuchteten Tunnel: 40 Franken

Die missbräuchliche Verwendung von Nebellichtern, Nebelschlusslichter, Suchlampen, oder Arbeitslichtern kostet je 40 Franken Busse.

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